Gesünder essen, abnehmen & Co. – was Du NICHT brauchst

Gesünder essen, abnehmen & Co. – was Du NICHT brauchst
(und was Dir stattdessen wirklich hilft)

Jetzt in den ersten Wochen des Jahres quillt die Werbung wieder über mit Tipps und Produkten zum Abnehmen, für die Gesundheit, für das Wohlbefinden und hastenichtgesehen. Neues Jahr, neues Glück – und viele nehmen ja den 1. Januar als Startzeitpunkt dafür, dass sich jetzt aber wirklich mal was ändern muss.

Wie oft hast Du das auch schon versucht?

Wenn es immer wieder ein Thema für Dich ist, dass doch so einige Kilos gerne die Köfferchen packen und weggehen sollten, möchte ich Dir heute einen kleinen Leitfaden geben. Ich zeige Dir einiges, was Du definitiv NICHT brauchst – dafür aber auch einige Punkte, die Dir sehr viel besser weiterhelfen.

Warum mir das so ein wichtiges Anliegen ist? Darauf komme ich am Schluss nochmal zurück.

Abnehmen mit Herz
(Foto: Pixabay)

 

5 Dinge, die Du zum Abnehmen NICHT brauchst

Legen wir direkt los! Du brauchst nicht:

1. Die 5., 10., 15. Diät oder den Versuch dazu!

Vielleicht kennst Du meinen Spruch: Eine Diät machen ist einfach – abnehmen nicht. Viele Diäten haben eines gemeinsam: Sie sind auf kurzfristige Erfolge ausgelegt. Wenn Du die X Kilo vielleicht abgenommen hast, was dann? Was kommt danach? Weitermachen wie vor der Diät, bringt die Kilos ganz schnell zurück, und auf Dauer nach den Diätvorgaben zu leben ist auch nicht erstrebenswert …

Noch ein anderer Blickwinkel: Wenn der X-te Diätversuch nicht funktioniert – wer ist denn dann “Schuld”? Ganz sicher nicht DU (auch wenn es Dir bei Misserfolg so verkauft werden soll). Es ist das System “Diät”, das bei den allermeisten Menschen nicht funktioniert.


2. Den neuesten (Abnehm-) Trend

Low fat, low carb, Steinzeit, Intervallfasten, intuitives Essen – und wie sie alle heißen. Puh, was davon funktioniert denn jetzt wirklich? Das ist die falsche Frage.
Die bessere Frage ist: Was funktioniert für DICH?

Und noch besser als einfach irgendeinen Abnehmtrend auszuprobieren ist es, erst einmal herauszufinden, was denn der eigentliche Knackpunkt ist. Da können ganz viele Faktoren eine Rolle spielen: Dein Arbeitsumfeld, Deine familiäre Situation, Medikamente, körperliche Gesichtspunkte, Stress … Ist Dein Mehrgewicht wirklich nur auf Deine Ernährung zurückzuführen?

(Foto: Pixabay)


3. Vermeintlich gute Ratschläge, wie es X und Y geschafft haben

Kennst Du das Phänomen auch? Sobald Du anderen Menschen von Deinem (Abnehm-) Plan erzählst, kommen unaufgefordert die ganzen Ratschläge, dass Du es doch verkehrt machst und dass X oder Y es mit diesem oder jenem ganz toll geschafft hätten. Irgs! Nicht wirklich hilfreich und Du bleibst völlig verunsichert zurück.

Du bist Du, und niemand anderes. Nur weil etwas für andere gut läuft, muss das nicht automatisch auch für Dich passen. One size fits all gilt hier nicht!


4. Noch mehr Infos, noch mehr Studien, noch mehr Input

Ja, es ist verlockend, sich quer durch das Internet zu lesen und zu gucken. Sich inspirieren zu lassen. Zu sehen, wie andere von ihren Erfolgen berichten. Jede Zeitschrift zu kaufen, die das Thema auf dem Titel hat und von neuen Forschungsergebnissen zu erfahren. Aber im Grunde sitzt Du nur davor und konsumierst.

Das Wissen, das Du brauchst, hast Du vermutlich bereits. Und es gibt wöchentlich, ja täglich neue Veröffentlichungen – Du könntest Dich bis in alle Ewigkeit informieren, ohne jemals wirklich anzufangen und Ergebnisse zu haben!


5. Du brauchst nicht: Exotische Wundermittel, -pillen und -pulver

Kurz und knapp: Für solche “Abnehmwunder” kannst Du Dir das Geld sparen! Es sei denn, Du willst wirklich nur den absolut kurzfristigen Effekt und in vier Wochen die Kilos wieder zurückhaben. Ignoriere solche Werbung einfach, Du wirst sehr viel entspannter leben.

 

6 Dinge, die Dir helfen, nachhaltig abzunehmen

Kommen wir zu der viel schöneren Hälfte dieses Blogartikels. Was hilft Dir denn jetzt wirklich, wenn es um das Thema abnehmen oder gesünder essen geht?

Du brauchst:

1. Eine Entscheidung (oder mehrere) – ohne Entscheidung kein Ziel.

Zu den Entscheidungen habe ich vor einiger Zeit einen eigenen Blogartikel geschrieben:
Ohne Entscheidung kein Ziel (klick).

Meistens werden die Ziele festgelegt, ohne sich die dazugehörigen Entscheidungen bewusst zu machen. Es genügt aber eben nicht, einfach zu sagen “Bis Datum X wiege ich Y Kilo weniger.” Welche Entscheidungen triffst Du, um dieses Ziel zu erreichen? Was veränderst Du? Was solltest Du überhaupt verändern? Was tust Du, wenn das niedliche Schweinehündchen die Entscheidung mit dir verhandeln möchte?

Am besten ist es, wenn Du Deine Entscheidungen schriftlich festhältst, noch besser ganz oldschool handschriftlich. Unser Hirn verarbeitet es dann einfach anders.
Welche Entscheidungen Du treffen solltest – das ist ein ganz individueller Punkt. Diese Entscheidungen sind bei jedem anders.
Ein kleines Beispiel: Während die eine einfach absolut keine Gummibärchen mehr einkaufen darf, damit nichts in der Süßkramschublade ist, darf der andere sich intensiv mit einem regelmäßigen Frühstück auseinandersetzen.


2. Das Zusammenspiel von Ernährung, Bewegung und Selbst-Bewusstsein

Auch hier spielen wieder individuelle Faktoren eine große Rolle. Generell gilt aber: Abnehmen nur durch die Veränderung der Essgewohnheiten ist oft schwer. Umgekehrt kann Bewegung eine ungesunde Ernährung nicht ausgleichen. Die beiden – also Ernährung und Bewegung – müssen schon zusammenspielen.

Und auch der Faktor Selbst-Bewusstsein spielt eine große Rolle. Sich selbst gut kennen, sich Zeit für sich selbst nehmen, reflektieren, die eigenen Werte kennen, sich regelmäßig wieder mit dem “inneren Ich” verbinden, das Warum zu hinterfragen – das Selbst-Bewusstsein sorgt für die Motivation und das Dranbleiben!


3. Ein Umfeld, das Dich unterstützt

Damit meine ich, dass die Faktoren in Deiner Alltagsumgebung auch stimmen müssen. Das kann zum Beispiel die aufgeräumte und ordentliche Küche sein, in der Du Dich gerne aufhältst. Oder der wöchentliche Essensplan und der entsprechend organisierte Wocheneinkauf. Vielleicht die Tatsache, dass einfach kein Süßkram mehr zuhause ist (oder in der Schreibtischschublade …)
Es kann aber auch der Plan sein, den Du für die tägliche Bewegungseinheit zurechtgelegt hast. Oder Deine Pinwand, an der Du Deine Motivation für Dich sichtbar gemacht hast.
Oder aber die Mittagspause, die Du künftig regelmäßig einhältst.

Dein Umfeld muss es Dir leicht machen!


(Foto: Pixabay)


4. Menschen, die Dich motivieren und Deine Entscheidung mittragen

Bestimmt kennst Du den Spruch, dass wir das Produkt der fünf Personen sind, mit denen wir uns am meisten umgeben? Also solltest Du dafür sorgen, dass Du hier Personen um Dich herum hast, die nicht an Dir herumkritteln und Dich demotivieren, sondern Dich im Gegenteil bei der Stange halten, Dir über Durchhängerchen weghelfen und Dir Energie geben.

Und Du brauchst Menschen um Dich, die Deine Entscheidungen mittragen. Wenn Dein Partner Deinen Versuch belächelt, schwindet die Motivation vermutlich ganz schnell. Wenn Deine Familie in den bisher von Dir gewohnten Bahnen bleiben möchte, brauchst Du ganz viel Energie aus Dir selbst heraus.

Hol Dir Menschen in Dein Leben, die Dich empowern. Das sehe ich zum Beispiel als Teil meiner Arbeit als Coach – es ist mein Job, Dich zu unterstützen und Dir Mut zu machen!


5. Vertrauen in Dich selbst

Du erinnerst Dich an den Punkt weiter oben, wenn Dir andere Menschen erklären wollen, was gut für Dich ist? Das ist der Moment, in dem Du in Dich selbst vertrauen können solltest. Dafür braucht es eben wieder das Selbst-Bewusstsein. Lerne Dich selbst gut kennen, damit Du weißt, was Dir gut tut und was nicht. Damit Du das Vertrauen aufbringst, dass Dein individueller Weg für DICH der richtige ist.


6. Ein bisschen Mut, den eigenen Weg zu gehen

Das schließt nahtlos an das Vertrauen in Dich selbst an. Lass Dich nicht verunsichern, wenn Dir jemand noch drei andere Wege links und rechts von Deinem eigenen aufdrängen möchte. Es braucht Mut und Durchhaltevermögen, den eigenen Weg weiterzugehen. Ganz besonders, wenn die halbe Welt auf Dich einbrüllt, dass was anderes doch viiieeel besser für Dich wäre. Nö!

Auch deshalb ist es besonders wichtig, Menschen im Umfeld zu haben, die Dich unterstützen und motivieren. Dann kannst Du nämlich ganz entspann an Deiner Umsetzung dranbleiben und Deine Erfolge feiern!

 

Vielleicht ist Dir beim Lesen dieser Punkte aufgefallen, dass das alles Blickwinkel sind, die kein Ernährungskonzept, geschweige denn eine Diät mit berücksichtigt? Genau. Natürlich ist es einfach, sich an ein vorgegebenes Konzept zu halten. Den eigenen Weg herauszufinden, ist nicht ganz so leicht. Aber all diese Faktoren beeinflussen uns eben jeden Tag, und deshalb haben sie eine Auswirkung auf solche Vorhaben wie “abnehmen” oder “gesünder essen”.

Wenn Du Dir Tpps wünschst, wie Dein individueller Weg aussehen kann, dann lass uns doch gerne mal darüber sprechen. Genau dafür ist nämlich mein BesserEssen-Startpunkt gedacht – Deine kostenfreie 1:1-Zeit mit mir.

Über meinen Terminkalender kannst Du Dir Deinen Wunschtermin buchen:
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BesserEssen-Startpunkt

 

Was mir ganz wichtig ist: Ich möchte dazu beitragen, dass Manipulation und das eingeredete “schlechte Gewissen” keine Chance mehr haben! Je verunsicherter Konsument*innen  sind, um so leichter lassen sie sich manipulieren. Deswegen ist mir der Punkt “Selbst-Bewusstsein” auch so ein Herzensanliegen!

Ich hoffe, mein kleiner Leitfaden ist für Dich hilfreich.

Bleib selbst-bewusst!
Deine Wegweiserin im Ernährungsdschungel

Foto Anja Rödel - Wegweiserin im Ernährungsdschungel
Mehr über mich und meine Arbeit erfährst Du auf meiner Internetseite (klick).


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