Gib der Veränderung eine Chance!

Gib der Veränderung eine Chance!

Dieser Tage durfte ich ein wunderbares, sehr vertrauensvolles Gespräch mit einer Kursteilnehmerin führen. Aber ein Satz von ihr war dabei, der mich nicht loslassen will. Ich bin sicher es geht nicht nur ihr so, sondern auch anderen – und vielleicht auch Dir. Da ist es doch eine gute Sache, darüber mal in einem Blogartikel zu sprechen.

 

Der Satz, um den es geht, war: „Ich habe mich nicht reingetraut.“

Uff, das hatte ich so nicht erwartet! Da steckt so viel drin in diesem Satz! Ich werde ein bisschen weiter ausholen müssen. Also nimm Dir einen Kaffee oder einen Tee und mach es Dir lesegemütlich. 🙂

„Ich habe mich nicht reingetraut…“

In unserem Gespräch hat mir die Teilnehmerin also anvertraut, dass sie mein Büro hier vor Ort kennt und auch schon davor gestanden war – und dann doch die letzten drei Stufen zum roten Sofa nicht genommen hat.

Das rote sofa

Weißt Du was? Ich kann das sogar richtig gut verstehen!

Da ist nämlich eine ganze Gefühlsgemengelage mit an Bord: Unsicherheit, Privatsphäre, Peinlichkeit, Scham – ja, ganz besonders Scham und Peinlichkeit.

Das sind einige große Mitspieler in diesem Gefühlsfeld.

Und die möchte ich gerne mal genauer anschauen:

Erstens: Übergewicht, Figurprobleme, Wunschgewicht, abnehmen wollen – das ist ein ganz, ganz persönliches Thema, das man gerne mit sich selber ausmacht und über das man vielleicht noch mit der besten Freundin im Kämmerlein spricht. Aber doch bitte nicht mit einer völlig fremden Person! Außerdem: Wenn mich da jemand sieht! Und wenn ich mich da bloßstellen (lassen) muss?!

Zweitens: Vielleicht kennst Du auch den Gedanken „Ich kann/muss das doch alleine schaffen! Andere können das doch auch, wieso schaffe ich das denn nicht? Ich bin schon so oft gescheitert. Aber es muss doch irgendwie gehen?!“
Und da spielt es tatsächlich eine große Rolle, dass dieses „sich Hilfe von außen holen, weil man einen Knotenpunkt nicht alleine gelöst bekommt“ in unserem Denken oft sehr negativ besetzt ist. Wie, Du schaffst es nicht alleine? Ja, Du musst Dich halt mal anstrengen und Dir ein bisschen Disziplin zulegen! Haha, guck mal, die/der kriegt das alleine nicht gebacken!

Drittens: Die Unsicherheit, was Dich erwartet, wenn Du Dir Hilfe holen willst. Vielleicht komme ich ja mit der Frau gar nicht klar? Was, wenn das so jemand ist, der nur Vorschriften macht und mir alles verbietet? Mich von oben bis unten ausmisst und jede Woche Ergebnisse von mir erwartet? Und wenn ich schon mal drin bin und mit dem Coach spreche, muss ich ja auch buchen, oder?

Viertens – und wohl wirklich der größte Brocken: Du schämst Dich einfach, dass es so weit mit Dir gekommen ist, dass Du alleine nicht mehr weiterkommst. Weil  die Süßkramschublade Deine Freundin ist. Weil Du Dich für Deinen Körper genierst. Weil Du Dich selbst nicht mehr leiden magst und jeden Blick in den Spiegel tunlichst vermeidest. Und weil es weh tut.

Hast Du Dich vielleicht in dem einen oder anderen Punkt wiedererkannt? Dann würde ich Dir dieses Gedankenknäuel jetzt gerne ein bisschen auflösen.

Hürden im Weg

 

Du darfst Dir Unterstützung holen!

Ich fang mal mit dem Thema „Hilfe von außen holen“ an. Denn ich gebe gern zu, ich bin auch jemand, der alles allein schaffen möchte. Aber im Lauf der letzten Jahre habe ich gelernt, dass es wirklich gut ist, sich Hilfe zu holen, wenn man alleine nicht mehr weiterkommt. Nein, es ist kein Zeichen von Unfähigkeit oder Versagen. Im Gegenteil: Es zeugt von Größe und Mut! Es ist immer mutiger, sich hinzustellen und zu sagen „Ich brauche Hilfe! Wer kann mir helfen?“ als weiterzumachen wie bisher und zu sagen „Nö, geht schon irgendwie.“ Und glaube mir, ich musste selbst erst über diese Hürde drübersteigen, weil ich vieles gerne mit mir selbst ausmache …
Es ist mutig, es steht Dir selbstverständlich zu und es bringt Dich unglaublich viel schneller und einfacher an Dein Ziel, wenn Du Dir Unterstützung holst!

Deine persönliche Privatsphäre

Ja, es stimmt – wenn wir im Vorgespräch (dem BesserEssen-Startpunkt) zusammen sind oder Du Dir meine Unterstützung holst, dann bekomme ich einen tiefen Einblick in Deine Privatsphäre – Deinen Körper und Dein Leben. Zunächst einmal durch das, was Du mir erzählst, aber auch durch das, was sich daraus dann ergibt. Und irgendwann geht es dann auch tatsächlich um Zahlen, um Messen und Wiegen. Da kommen wir bei dem Thema eben nicht daran vorbei …
Für mich ist das immer einer der berührendsten Momente in meiner Arbeit, wenn mir jemand dieses Vertrauen schenkt und mich nahe kommen lässt.
Ich kann Dir nur versichern, dass es für mich ein ehernes Gesetz gibt, das über allem steht. Du kennst es, denn es steht als erstes in unserem Grundgesetz: Die Würde des Menschen ist unantastbar! So behandele ich auch Dich, und Deine Würde, Dein Schutzraum um Dich herum sind für mich heilig.

Die Unsicherheit, was Dich wohl erwartet

Ja nun, diesen Punkt kann ich nur dadurch ausräumen, dass ich mich für Dich sichtbar mache.  Nur so kann ich Dir zeigen, dass ich (hoffentlich!!) nicht die „strenge Ernährungstante“ bin, sondern sehr viel Verständnis für Deine Situation habe und Dir helfen will, den neuen Kurs anzusteuern.
(Für mich persönlich gilt: Rettet die Erde, sie ist der einzige Planet mit Schokolade!)
Ich bin hier auf meiner Internetseite aktiv, in meinem Blog, auf Facebook mit meiner Seite und meiner Facebook-Gruppe, es gibt regelmäßig einen Newsletter von mir und kostenfreie Veranstaltungen hier vor Ort. Und ja, Du kannst mich einfach unverbindlich kennenlernen.

Es geht bei mir nicht darum, Dich in eine Vorgabe zu pressen, wieviel Du wiegen sollst bei Deiner Größe, wovon Du wieviel essen sollst und wie Dein Körper auszusehen hat.
Sondern darum, mit Dir zusammen Deinen persönlichen Weg zu Deinem Ziel zu erarbeiten, Dich dabei zu unterstützen, zu begleiten und zu motivieren. Dir zu helfen, die richtigen Entscheidungen für Dich zu treffen und Dir Deine Unsicherheit im Abnehm- und Ernährungsdschungel zu nehmen.

Und wenn Du Dich nach dem BesserEssen-Startpunkt doch anders entscheidest, dann ist das überhaupt kein Problem. Genau dafür ist so ein Vorgespräch nämlich da – herauszufinden, ob es passt!
Falls Du den BesserEssen-Startpunkt noch nicht kennst, den findest Du hier (klick).

Das große Schämen

Autsch … ein wunder Punkt? Auch da kann ich Dir nur aus meinem Herzen antworten:
Von Anfang an war es mir unglaublich wichtig, für meine Kundinnen einen geschützten Raum zu schaffen, in dem sie einfach sie selbst sein können. Ich bewerte zwar vielleicht Deine Situation (das buchst Du ja schließlich bei mir), aber ich bewerte ganz sicher NICHT DICH. Und wenn Du Dich vielleicht für Dich und Deine Situation schämst, für das „Paket“, mit dem zu zu mir kommst: Du hast jetzt den wichtigsten Schritt getan und Dir Unterstützung geholt! Die Vergangenheit ist nicht ungeschehen zu machen, aber viel wichtiger ist doch, dass Du die Fäden wieder selbst in die Hand nimmst und Dein Leben veränderst! DAFÜR muss sich niemand schämen, dass er für sich selbst die Verantwortung übernimmt.

Und wenn es im gemeinsamen Gespräch doch mal emotional wird, wenn sich das große Loch auftut und Du Dich verurteilen willst – dann ist es meine Aufgabe, das für Dich zuzulassen und Dich stark zu machen, da drüberzukommen!

Also, um es noch mal ganz kurz zusammenzufassen:

Du darfst Dich ruhig trauen, mich anzusprechen!
Der beste Weg, um herauszufinden, ob ich dir helfen kann, ist: Du buchst Dir Deinen BesserEssen-Startpunkt. Oder rufst mich an. Oder schreibst mir eine E-Mail. Ein Coaching funktioniert übrigens sowohl offline wie auch online. Es ist also dafür nicht relevant, wo Du in Deutschland zuhause bist.

Hier gibt es keine Drachen und keine Verbote, sondern Dich und Dein Anliegen und Deinen höchstpersönlichen Weg. ♥ Damit Du Dich selbst wieder gerne im Spiegel anschaust! ♥

Gib der Veränderung – und Dir – eine Chance! 🙂

In diesem Sinne
bleib selbst-bewusst
Deine Anja

Ernährungspläne – warum Du von mir keine bekommst

Ernährungspläne - warum Du von mir keine bekommstErnährungspläne – und warum Du von mir keine bekommst

Ich glaube, heute ist ein guter Tag, um einmal ein bisschen von einem Klischee wegzurücken!

Mal ganz ehrlich, woran denkst Du, wenn Du die Wörter Gewichtscoaching, Ernährungsberatung, abnehmen … hörst? Welche Bilder entstehen in Deinem Kopf? Vermutlich taucht da unter anderem sowas auf wie „Kalorien zählen“, „nach Plan essen“, „sich alles Leckere verkneifen“ oder gar die Kontrolle auf der Waage und der strenge Blick der Ernährungsberaterin (oder des Beraters), wenn da nicht steht, was da stehen sollte.

Und weißt Du was? Genau diese Bilder möchte ich jetzt zusammen mit Dir ganz schnell aus dem Kopf schubsen!

Denn zumindest, wenn Du zu mir kommst, findet all das nicht statt.

Mein Facebook-Post von letzter Woche zu diesem Thema hat doch einige Resonanz bekommen, deshalb möchte ich hier im Blog noch einmal ausführlich auf das Thema eingehen.

Was ist Deine Hoffnung, Deine Erwartung, wenn Du mit mir zusammenarbeitest? Du wünschst Dir, Dein (Gewichts-) Ziel schnell zu erreichen, ohne dass Du Dich dabei auf den Kopf stellen und mit den Füßen wackeln musst. Das Thema ist zwar sehr wichtig für Dich, aber Du hast noch ein Leben drumherum, das Dich fordert und Deine Aufmerksamkeit beansprucht.

Also erwartest Du von mir eine Strategie, einen Plan, wie Du sinnvoll und nachhaltig, aber trotzdem zügig zu Deinem Ziel kommst. Du willst wissen, was Du verändern musst, was Du tun und lassen musst, damit Du wieder zufrieden in den Spiegel schauen kannst.

Und meistens heißt die Rechnung PLAN = ERNÄHRUNGSPLAN.
Aber so arbeite ich in meinen Coachings normalerweise nicht.

Warum ich keine Ernährungspläne (mehr) erstelle

Also, Du kannst von mir durchaus einen Ernährungsplan bekommen, wenn Du das unbedingt möchtest. Selbstverständlich kann ich Dir einen gramm- und kilokaloriengenauen Plan erstellen, wieviel Du wovon wann essen sollst. Aber in den allermeisten Fällen bringt Dir so ein Ernährungsplan herzlich wenig, und dafür habe ich einige Gründe:

Maß und Plan

Grund Nr. 1: Das Leben funktioniert nicht nach Plan

Du kennst doch bestimmt den Spruch: Leben ist das, was uns passiert, während wir Pläne machen.
Wie oft hast Du Tage, an denen wirklich alles nach Plan verläuft? Und wie oft durchkreuzt etwas Deine schönen Pläne – Arbeit, Familie, Termine, Krankheiten und anderes DummZeuch? Und nach so einem chaotischen Tag stellst Du irgendwann fest, ups, eigentlich hätte ich ja heute nur das und das essen sollen/dürfen, und jetzt habe ich ja gar keine Zeit mehr zum Kochen und außerdem aus lauter Stress die Schokolade inhaliert.

Und was kommt dann unweigerlich? Genau – das schlechte Gewissen! Weil Du Dich ja eigentlich gesund ernähren willst, weil Du doch abnehmen willst, aber es kommt Dir halt oft genug das Leben dazwischen. Und dann bist Du enttäuscht von Dir …

Darf ich Dir dieses schlechte Gewissen jetzt bitte wegnehmen? Wir sind Menschen, keine Maschinen – wir funktionieren nicht nach Plan! Und unser Leben auch nicht.

Grund Nr. 2: Ein Plan ist eine Krücke

Mein Ziel im Coaching ist es,  Dir Klarheit im Ernährungs- und Abnehmdschungel zu verschaffen, Dich gut auszurüsten mit Motivation und Energie für Deine Ziele und Dir Instrumente an die Hand zu geben, wie Du Dein Ziel auf einem klaren Weg erreichen kannst. Einen großen Teil des Weges gehen wir zusammen, aber das Thema hört ja nach meinem Coaching für Dich nicht auf. Deshalb habe ich immer im Sinn, Dich mit Strategien und alltagstauglichen Konzepten auszurüsten, damit Du danach völlig entspannt auch alleine weiter in der Umsetzung bleiben kannst.

Ein genauer Ernährungsplan, an dem Du Dich entlanghangelst, funktioniert aber eher wie eine Krücke. Er macht Dich nicht frei in Deinen Entscheidungen, sondern Du bleibst abhängig von dem, was er Dir vor-schreibt. Das ist zum Beispiel auch der Grund, warum es leicht ist, eine „Diät“ zu machen: Für einen überschaubaren Zeitraum musst Du Dich an einen bestimmten Plan halten. Das ist einfach. Aber was passiert danach?

Mit Ernährungsplänen ist es also ähnlich wie mit Diäten: Willst Du Dein ganzes restliches Leben danach leben?

Grund Nr. 3: Das Schicksal von Ernährungsplänen

Die Antwort auf die vorherige Frage ist Nein, oder? Dachte ich mir. 🙂
Die Bestimmung von solchen Ernährungs- oder Diätplänen scheint es überhaupt zu sein, in kürzester Zeit in einer Schublade zu landen und vergessen zu werden. Kaum ein solcher Plan überlebt länger als eine Woche. Am häufigsten aus Grund Nr. 1.
Und ganz ehrlich: Dafür ist mir meine Zeit und auch Deine Zeit einfach zu schade!

Was wäre Dein Fazit über das Coaching, wenn ich Dich mit so einem Plan weiterschicke, der dann ganz schnell vergessen ist? Genau, „hat mir nichts gebracht“.
Das ersparen wir uns doch besser beide!  🙂

Grund Nr. 4: Der Plan setzt nicht am eigentlichen Punkt an

Ein ausgefeilter Ernährungsplan würde Dir nur in einem Fall etwas nützen: Wenn das WAS und das WIEVIEL Dein Knotenpunkt ist. Wenn Du also wirklich Unmengen isst oder Dich grundsätzlich nur von Pizza, Chips und Cola ernährst. Aus meiner Erfahrung kann ich aber sagen: Das ist wirklich sehr, sehr selten der Fall. Die meisten Menschen, für die ihr Gewicht ein Thema ist, achten schon sehr bewusst darauf, was und wieviel sie essen.

Im Coaching zeigen sich dann ganz andere Knotenpunkte, warum das mit dem Abnehmen nicht so klappt. Zum Beispiel, weil ganz viel Stress im Leben ist, weil der Punkt „Bewegung“ ein bisschen mehr Aufmerksamkeit bräuchte, weil das Umfeld nur die schlechten Lebensmittel-Freunde bereithält, weil zu wenig gegessen wird, weil die Motivation noch nicht klar genug ist, weil der Körper schon im Nofall-Modus ist …

Planen mit Liebe

Ich finde, das sind einige gute Gründe, keine Ernährungspläne zu machen.

Ja, und wie funktioniert es stattdessen mit dem Coaching? Was bekommst Du von mir an die Hand? Ich glaube, das gibt einen wundervollen nächsten Blogbeitrag.

Wenn Du nicht so lange warten willst, dann darfst Du gerne hier schauen, was ich im Coaching für Dich tun kann: Mein Angebot (klick).

Oder Du kommst in mein neues kostenfreies Webinar „Erfolgreich abnehmen beginnt im Kopf“. Darin bekommst Du nicht nur fünf Ansatzpunkte von mir, wie Du ins TUN kommst, sondern ich gebe Dir auch Tipps, die Du sofort umsetzen kannst.
Hier kannst Du Dir Deinen Platz im Webinar reservieren (klick).

In diesem Sinne
bleib selbst-bewusst
Deine Anja

P. S.: Mein Webinar „Erfolgreich abnehmen beginnt im Kopf“ veranstalte ich
am 11. Oktober 2018 um 16.00 Uhr – melde Dich jetzt kostenfrei an!
Hier ist nochmal der Link zum Webinar.

Was kann man denn eigentlich noch essen? – Teil 2

Was kann man eigentlich noch essen? - Teil 2Was kann man denn eigentlich noch essen? – Teil 2
Noch mehr Tipps dazu!

Hoppla, der letzte Blogeintrag hat offenbar ein Thema getroffen, das viele Menschen bewegt. Ich habe so tolle Reaktionen und Feedbacks dazu bekommen – von Herzen Dankeschön dafür!
Deshalb möchte ich in einem zweiten Teil noch ein bisschen mehr ins Detail gehen und Dir noch mehr Tipps geben, wie Du mit diesen gefühlten tausend Anforderungen umgehen kannst.

Den vorhergehenden Blogpost findest Du hier: Was kann man denn eigentlich noch essen?

Darin habe ich Dir unter anderem den Tipp gegeben, Dir Deine eigenen Prioritäten zu setzen. Da möchte ich gerne noch ein bisschen näher darauf eingehen.

Prioritäten setzen!

Am Anfang stehen einige Fragen, die Du Dir selbst stellen musst. Wo liegt Dein Schwerpunkt?

Willst Du etwas in Deinen Essgewohnheiten verändern? Also weg von Fertigfutter, mehr selbst kochen, generell „gesünder“ essen?

Jede Fertigpizza, jeder Pappschachtelkuchen, jedes vorpanierte „Schnitzel“, jede TK-Asiapfanne, die Du im Regal liegen lässt, ist ein Schritt in die richtige Richtung. Selber machen ist nicht schwer und dauert keinesfalls länger als das Fertigprodukt zuzubereiten.
(Wenn jetzt der Satz „Ich kann aber nicht kochen!“ groß in Deinem Kopf auftaucht – dann sollten wir das zusammen ändern. 🙂 )
Die weiteren Vorteile: Definitiv weniger Chemie im Essen und sehr viel weniger (Plastik-) Müll.

Bio, regional, saisonal?

Das ist oft auch so eine Gretchenfrage … Bio kommt meistens von weither, regional ist nicht immer bio, und saisonal ist ein recht schwammiger Begriff. Meine klare Rangfolge bei der Frage ist: 1. regional (kurze Transportwege und die Produzenten im Umland werden unterstützt), 2. saisonal (wenn etwas wirklich gerade Saison hat)  und erst bei 3. bio.
Wenn alle drei Punkte gleichzeitig zutreffen, ist das super!

Regional und saisonal passt meistens auch zusammen. Bio ist nicht immer eine so gute Alternative, wenn damit lange Transportwege, Plastikverpackung und Monokulturen verbunden sind.

Ja aber, was ist mit Pestiziden, Funghiziden etc. beim Anbau??
Da hast Du Recht – aber da sind wir genau bei dem Punkt, dass wir nicht alle Faktoren in eine Tüte bekommen. Und wo Du auch selbst gefragt bist. Wenn das eben der Punkt ist, auf den Du achten willst, dann entscheidest Du Dich für bio.
Wir können tatsächlich nicht alles richtig machen … das tut auch mir leid, denn ich würde auch gern alles richtig machen in dem Zusammenhang! Ja, auch für mich fühlt sich das oft an wie jonglieren.

Jonglieren mit dem Einkauf

Was ich bei aber meinem letzten Einkauf wieder festgestellt habe: Alles, was in Plastikflaschen angeboten wird, kannst Du getrost im Regal stehen lassen. Die pappige, süße Limonade, Cola & Konsorten, aromatisiertes Wasser, hundert fancy Sorten von irgendetwas – das brauchst Du alles nicht!
Die wirklich wichtigen Getränke gibt es in Glasflaschen: Mineralwasser (wenn Du nicht sowieso Leitungswasser bevorzugst), Säfte etc.
Klingt langweilig und fad? Aber das andere schmeckt doch alles so gut? Stimmt, genau dafür ist es „designt“!

Wenn Du die Entscheidung triffst, Dich gesünder zu ernähren, dann dürfen die „schlechten Freunde“ unter den Lebensmitteln nicht mehr in den Einkaufskorb.

Das gilt übrigens auch alles, wenn Dein Ziel eher in Richtung „abnehmen“ geht!

Und: Nicht alles, was im Supermarkt angeboten wird, musst Du auch kaufen.

 

Willst Du Plastik vermeiden?

Puh, das wird einem wirklich oft schwer gemacht. Es gibt kaum normale Lebensmittel, die ohne Plastikverpackung daherkommen. Wenn Du nicht gerade einen Unverpackt-Laden um die Ecke oder zumindest in erreichbarer Nähe hast, dann wird es nicht ohne Kompromisse gehen.
Es gibt aber einige Lebensmittel, die Du definitiv plastikfrei einkaufen kannst:
– Brot & Co (beim Bäcker und mit mitgebrachter Einkaufstasche)
– Gemüse und Obst aller Art
– Eier
– Fleisch, Wurst und Käse (von der Verkaufstheke bzw. beim Metzger)
– Fisch, wenn es eine gute Fischtheke oder einen Händler in Deinem Umfeld gibt
Und damit ist schon ein recht großes Feld abgedeckt.

Und viele Produkte, die in Plastik verkauft werden, brauchst Du einfach nicht …

Wenn Du eher zum Typ „Spontankäufer“ gehörst, dann packe in jede Tasche einfach einen Einkaufsbeutel oder ein Einkaufsnetz – der Griff unter das Kassenband zur Plastiktragetasche ist dann nicht mehr nötig.
Das selbe gilt für den Typ „Großeinkäufer“: Die Klappkiste(n) und eigenen Tragetaschen sollten dann immer mit an Bord sein.

Übrigens, noch am Rande:
Plastik wird aus Erdöl bzw. Erdölprodukten hergestellt. Außerdem gelangen Bestandteile, die dem Plastik zugesetzt werden (damit es das Plastik wird, das gerade gebraucht wird), in die Lebensmittel. Besonders stark säurehaltige Lebensmittel lösen Stoffe wie Bisphenol-A aus dem Plastik heraus – und damit wären wir wieder bei Fruchtsäften, Limonaden, Cola & Co.

Willst Du den großen Konzernen etwas entgegensetzen?

Im Internet findest Du jede Menge Übersichten, welche Marken zu Konzernen wie zum Beispiel Nestlé gehören. Vielleicht stellst Du auch hier fest: Hm, eh alles „schlechte Freunde“ – kommen nicht mehr ins Einkaufskörbchen!
Es gibt in den allermeisten Fällen Alternativen von anderen Anbietern – vom Sonnenblumenöl bis zur Schokolade.

Du kannst aber auch noch ganz andere Ansatzpunkte finden, zum Beispiel bei Reinigungsmitteln oder bei der Körperpflege. Und glaube mir: Weder versinkt Dein Heim in Schmutz und Bakterien, noch mutierst Du selbst zum Stinktierchen, wenn Du auf all die chemischen Helferlein verzichtest. Im Gegenteil: Dein Körper und Dein Umfeld freut sich über die Entlastung.

An der Stelle möchte ich Dir gerne mein „Allround-Putzmittel“ verraten:
Ich gebe in eine Sprühflasche einen kleinen Spritzer Geschirrspülmittel, einen Spritzer Zitronensäure und fülle das ganze mit purem Wasser auf! Mein Reiniger für alle Oberflächen – Küche, Schränke, Tische, zum Zwischendurchsauberwischen undundund.

In diesem Sinne – bleib selbst-bewusst
Deine Anja

 

P. S.: Um genau solche Themen geht es auch immer wieder in meiner Facebook-Gruppe: Selbst-bewusst essen – Klarheit im Abnehm- und Ernährungsdschungel (Klick).
Komm gerne dazu – ich freue mich auf Dich!

Dschungel

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Was kann man denn eigentlich noch essen?

Überschrift - Was kann man denn eigentlich noch essen?Was kann man denn eigentlich noch essen?
Eine große Frage – und ein paar Tipps für Dich für den Ernährungsdschungel.

Geht es Dir vielleicht auch so? Hast Du das Gefühl, dass Du nichts mehr einfach so mit Genuss essen kannst? Irgendwie scheint jedes Lebensmittel momentan bäh, falsch, ungesund, umweltschädlich oder alles zusammen zu sein … Aber von irgendetwas müssen wir doch leben? Stehst Du auch öfter beim Einkaufen vor dem Regal und fragst Dich, was Du jetzt noch mit gutem Gewissen kaufen und essen kannst?

Uff, gefühlt liegt die Rettung der Welt auf Deinen Schultern, oder? Und Du willst ja auch gerne bewusst einkaufen, Dir und der Umwelt zuliebe. Aber an allen Lebensmitteln hättest Du – oder jemand anderes – jetzt etwas auszusetzen …
Zu viel Zucker, zu viel Chemie, falsche Inhaltsstoffe (Palmöl & Co.), falscher Produzent, von weither importiert, in Plastik verpackt, iiih, Kohlenhydrate, ist das Fischsiegel vertrauenswürdig, neee – bloß kein Fleisch,  undendlossoweiter! Und dann sind da auch noch die lieben Mitmenschen, die einem gerne ein schlechtes Gewissen machen, weil man doch …
(Jemand aus meinem Online-Netzwerk hat es so ausgedrückt: Du willst Dir ein Eis gönnen, stehst vor der Tiefkühltruhe und dann ist da nur Nestlé drin!)

Und diese ganzen Gedanken sind Dir gar nicht mal richtig bewusst, das ist eher alles so diffus – und eigentlich willst Du ja nur eben ein Abendessen einkaufen.

Puuuuh – darf ich Dich zu einer kleinen Durchschnaufpause auf mein rotes Sofa einladen? Möchtest Du einen Kaffee oder lieber Tee?

Das rote Sofa in meinem Büro

Was machst Du denn jetzt, um einigermaßen gesund und mit gutem Gewissen durch den Dschungel zu kommen und trotzdem noch Dein Essen zu genießen?


Du bist nicht allein

Vielleicht tröstet es Dich erstmal ein bisschen, dass Du mit dieser Unsicherheit ganz bestimmt nicht alleine bist. Selbst wir Ernährungsfachmenschen stoßen da oft genug hart an Grenzen. Und ich glaube, je mehr man übers Essen weiß, um so komplizierter wird das Ganze.

Unsere Welt ist auch ganz schön komplex geworden. Früher war die Lebensmittelwelt überschaubarer: Es gab nur zwei oder drei Kategorien von einem Produkt (billig-mittel-teuer), es gab keine Lebensmittel aus aller Welt importiert (Mangos? Avocados?), die Regale sind nicht mit hunderttausend Artikeln aus den Nähten geplatzt, es gab nicht alle Naslang wieder eine neue Variante von etwas – das Konsumrad hat sich doch etwas langsamer gedreht.

Aber wir leben nun mal in der heutigen Zeit und müssen mit dem Angebot klarkommen – und unseren persönlichen Weg durch das Dickicht finden, den wir vor uns und vor der Welt um uns herum vertreten können.

Dummerweise kommt zu jedem Argument immer mindestens ein Gegenargument, da werden Studien zitiert und widerlegt, hier ein Fernsehbericht über Lebensmittelskandale, da eine Dokumentation über die Herstellung …

 

Deshalb liegt es mir wirklich am Herzen, Dir das leise Schuldgefühl zu nehmen und Dir ein paar Tipps zum entspannteren Umgang mit dem ganzen Thema zu geben.

Entspann Dich - Relax

Meine Tipps für Dich

1. Du kannst nicht die ganze Welt retten
In Deinem persönlichen Alltag und in Deinem Umfeld kannst Du nur einen kleinen Beitrag leisten – aber der wirkt schon. Du musst nicht alles umsetzen, was Dir in den Medien so an Appellen und Moralkeulen entgegenbrüllt. Du hast auch noch ein Leben außerhalb der Weltrettung!

2. Fang im ganz Kleinen an
Durch das Texten für meine neuen Über-Mich-Videos (die sind in Arbeit) habe ich mich zurückerinnert, wie das Thema eigentlich in mein Leben gekommen ist: Über Umwege. Ich habe ganz minimal angefangen, indem ich meine Lebensmittel nicht mehr in Plastik wollte.

Such Dir also wirklich nur einen Bereich aus, in dem Du anfangen willst. Was kannst Du leicht umsetzen? Was ist Dir an erster Stelle wichtig?
– Willst Du Plastik vermeiden?
– Willst Du regionale Lebensmittel kaufen?
– Worauf könntest Du leicht verzichten?
– Worauf willst Du nicht verzichten, findest aber vielleicht Alternativen?
– Gehen Dir die Umwelt und die Mitmenschen in der Welt vor und Du kaufst nichts mehr von den großen Konzernen?
– Oder schaust Du auf das, was du isst und willst Deinem Körper etwas Gutes tun?

Es gibt so viele Möglichkeiten – such Dir DEINEN EINEN Ansatzpunkt.

3. Verzichte auf Fertigfutter
Damit meine ich „Lebensmittel“, die nur aus Zusatzstoffen, Aromen und Konservierungsstoffen bestehen. Du erkennst sie an der Zutatenliste – wenn da mehr als fünf Bestandteile stehen, dann lass sie im Regal liegen.

Ehrlich, damit kannst Du schon ganz viel erreichen! Lass einfach keine Tiefkühlpizza, keine Cola, kein Fix-dies-Fix-das, keinen Pappschachtelkuchen, keine aromatisierten Joghurts mehr in Deinen Einkaufswagen.

4. Achte auf überbordende Verpackungen
Ich schreibe absichtlich „überbordend“.  Auch hier kannst Du ganz viel richtig machen – Du kaufst einfach keine Sachen mehr, die nochmal und nochmal und nochmal eingepackt sind. Kannst Du Dir vorstellen, was ich meine? Die Riesen-Gummibärchen-Tüte, in der sich nochmal 20 kleine Tütchen mit den Bärchen befinden, die Tüte mit den ganzen minikleinen nochmal extra eingepackten Riegelchen, das vorgeschnittene Obst und Gemüse in der Plastikverpackung.
Guck genau hin: Wieviel Anteil ist Lebensmittel, und wieviel Anteil ist Verpackung, die Du wegwerfen wirst? Du weißt, dass Du die Verpackung immer zwei- bis dreimal bezahlst, oder?

5. Die lieben Mitmenschen
Vielleicht kennst Du den Satz: „Und wenn Du übers Wasser gehst, kommt noch jemand daher und fragt Dich: Kannst Du nicht schwimmen?“
Stärke Deine Widerstandskraft gegenüber den Menschen, die Dir ein schlechtes Gewissen einreden wollen. Sie können nicht in Dein Leben gucken – Du tust das, was Dir möglich ist. Du bist nicht verpflichtet, jedes Stöckchen aufzuheben, das man Dir hinwirft.


Und noch ein kleiner Tipp am Schluss:

Vielleicht ist es ja gar nicht die Küche, in der Du anfängst? Schau doch mal, was sonst noch in Deinem Leben so ist.
Du kannst auch bei kurzen Strecken das Auto stehenlassen. Du brauchst vielleicht doch nicht jede Woche ein neues T-Shirt. Du verzichtest auf Chemiekeulen bei Deinen Reinigungsmitteln. Du überlegst, ob Du etwas reparieren, leihen, gebraucht kaufen kannst, bevor Du es neu kaufst. Wo kannst Du noch ansetzen?

Bitte verstehe mich auch nicht falsch: Ich meine nicht, dass Du das ganze Thema schulterzuckend abtun sollst und denkst, Du könntest eh nichts erreichen. So ist es ganz und gar nicht! Wir leben in einer global vernetzten Welt und können uns da nicht mehr rausnehmen und Ausreden suchen, warum das jetzt gerade bei uns nicht geht. Wir alle haben die Verantwortung, in unserem persönlichen Umfeld das Mögliche zu tun. Nicht mehr, nicht weniger.

Deshalb am Schluss meine Frage: Wie sehr bewegt Dich das Thema? An welchem konkreten Punkt brauchst Du Ideen? Lass es mich gerne wissen!

Bleib selbst-bewusst
Deine Anja

P. S.: Wenn Du Dir mehr Klarheit im Abnehm- und Ernährungsdschungel und Unterstützung auf Deinem Weg wünschst, dann fühl Dich ganz herzlich in meine Facebookgruppe eingeladen! Sie startet funkelnagelneu ab dem 1. September und Du findest sie hier: Selbst-bewusst essen – Klarheit im Abnehm- und Ernährungsdschungel (Klick).

Dschungel

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5 Fehler, die verhindern, dass Dein Abnehmplan funktioniert

5 Fehler, die verhindern, dass Dein Abnehmplan funktioniert5 Fehler, die verhindern, dass Dein Abnehmplan funktioniert

Ich gebe es zu, der Titel ist ein bisschen reißerisch. Aber ich erlebe es so oft, dass hoffnungsfroh und total motiviert gestartet wird in die Aktion „ab heute anders essen“ oder „abnehmen“ – und dann steht am Ende oft frustriertes Aufgeben. Das will ich ja nun gar nicht zulassen, und so gibt es heute fünf Punkte von mir, warum das mit dem Abnehmplan vielleicht nicht funktioniert – plus einem Bonuspunkt! Damit Du diese Fehler nicht mehr machst. Fehler erkannt – Fehler gebannt!

 

Fehler Nr. 1: Du hast gar keinen Plan
Ganz enthusiastisch bist Du gestartet. Hast Dir ausgemalt und vorgenommen, wie Du ab heute essen wirst, dass Du immer frisch kochen wirst, dass Du ab heute gesünder leben wirst. Aber so nach zwei, drei Tagen merkst Du, dass Deine Motivation irgendwie verpufft ist. Du hast es so gar nicht geschafft, an Deinen neuen Gewohnheiten dranzubleiben.

Was ist passiert?
Du hast wahrscheinlich einfach losgelegt, ohne Dir vorher überhaupt einen Plan zu machen. Neben Familie, Arbeit, Haushalt wolltest Du einfach noch „Dein Ding“ mit reinnehmen – das kann doch nicht so schwer sein, andere schaffen das doch auch!? Aber immer noch eins obendrauf zu packen, funktioniert nicht – nicht in einem sowieso schon stressigen Alltag. Eine Strategie hilft Dir über die kleinen Stolpersteinchen und Knotenpunkte drüber!

Wie Du es besser machst:
Bevor Du losstürmst, nimm Dir erst einmal Zeit zur Reflektion! Und zwar so richtig oldschool mit Stift und Notizbuch. Was genau willst Du denn eigentlich anders machen? Einfach mehr Gemüse essen? Oder mehr mit frischen Zutaten kochen? Regelmäßiger bewegen? Wann hast Du denn Zeit dafür – wie sehen die kommenden Tage zeitlich aus?
Was müsstest Du vorher noch organisieren, umschichten, erledigen, bevor Du starten kannst?

Ich bin sicher, während Du so vor Dich hinschreibst und Deine Gedanken dazu sortierst, kommen Dir noch ganz viele Einfälle, die Du in Deinem Plan mit berücksichtigen willst oder musst.

Fehler Nr. 2: Der Plan ist zu groß – Du nimmst Dir zu viel vor
Ab jetzt wird alles anders! Du gehst jeden Tag laufen, stellst Deine Ernährung komplett auf „gesund“ um, kochst jeden Tag, kaufst kein Fertigzeug mehr ein, und vor allem keinen Süßkram und keine Knabbereien. Ach ja, ab sofort nur noch Mineralwasser. Aber schon am dritten Tag merkst Du, dass Du die weiße Fahne schwenkst und kapitulierst.

Was ist passiert?
Wir wollen oft alles, und zwar sofort! Ich kann das gut verstehen, denn als die Geduld verteilt wurde, war ich wohl gerade abgelenkt. Aber damit tust Du Dir keinen Gefallen. Wenn Du Dir 20 Steine gleichzeitig auf die Schultern packst, dann ist ein Zusammenbruch vorprogrammiert. In diesem Fall ist weniger wirklich mehr, sonst überforderst Du Dich, und vor allem: Du frustrierst Dich mit Deinem eigenen Anspruch.

Wie Du es besser machst:
Kleine Schritte sind besser als keine Schritte!
Mach das zu Deinem Leitspruch. Versuche, immer eines nach dem anderen umzusetzen. Eine neue Essgewohnheit, die Du in Deinen Alltag integrierst, reicht völlig aus. Fang klein an – vielleicht erstmal mit den Getränken, wenn Du weniger Süßkram in Deinem Leben haben willst. Wenn das klappt, kannst Du den nächsten Punkt angehen – zum Beispiel, mindestens jeden zweiten Tag frisch kochen. So hast Du Erfolgserlebnisse und kannst spielend bei den neuen Gewohnheiten bleiben.

Fehler Nr. 3: Der Plan passt nicht zu Deinem Alltag
Nach 18.00 Uhr keine Kohlenhydrate mehr – oder besser noch, nach 18.00 Uhr gar nichts mehr essen! Oder doch gleich Intervallfasten?
Aber jetzt ist es 19.30 Uhr und was machst Du mit diesem Riesenloch in Deinem Bauch? Laut und vernehmlich meldet sich Dein Magen, weil Du heute zehn Stunden durchgehend gearbeitet hast und überhaupt keine Zeit für eine Pause hattest. Aber Du willst doch nicht … und wo ist jetzt die Tafel Schokolade hinverschwunden?

Was ist passiert?
Ganz klar und einfach: Der Plan nimmt keine Rücksicht auf Dein Leben, Deinen Alltag und Deine Stressmomente. Jeder is(s)t anders – bei dem einen funktioniert das mit „abends keine Kohlenhydrate“, bei dem anderen nicht.

Wie Du es besser machst:
Prüfe alle Ernährungsempfehlungen und Konzepte erst einmal darauf, ob sie  zu Deinem Leben passen. Wenn Du erst abends um 19.00 Uhr von der Arbeit nach Hause kommst, dann brauchst Du einen anderen Plan als jemand, der schon um 16.00 Uhr zuhause ist. Mit drei Kindern und vielleicht noch Eltern, um die Du Dich kümmerst, sieht Dein Tag anders aus als bei jemandem, der nur für sich alleine sorgen muss. Schau genau hin, ob und wie Du etwas umsetzen kannst – und hol Dir notfalls Unterstützung von außen.

Fehler Nr. 4: Der Plan passt nicht zu DIR
Der Plan sieht vor, dass Du drei- bis viermal pro Woche joggen gehst. Und außerdem morgens Müsli mit Joghurt isst. Und Du hast eine meterlange Einkaufsliste mit teilweise sehr exotischen Zutaten, was Du alles einkaufen sollst.
Aber Joggen ist so gar nicht Deins, das findest Du öde. Joghurt findest Du bäh, und woher Du all diese Zutaten bekommen sollst, hast Du auch noch nicht rausgefunden.

Was ist passiert?
Das muss ich Dir nicht groß erklären – der Plan passt einfach nicht zu DIR. Nicht zu Deinen Vorlieben, nicht zu Deinen Möglichkeiten, nicht zu Deiner Persönlichkeit.

Wie Du es besser machst:
Auch wenn die Versprechungen noch so toll klingen, wenn noch so groß der Gewichtsverlust in kürzester Zeit gepriesen wird – wenn es nicht zu Dir passt, musst Du es nicht in Dein Leben lassen!

Fehler Nr. 5: Du gibst zu früh auf
Jetzt hast Du schon zwei Wochen durchgehalten, aber der durchschlagende Erfolg ist es nicht. Deine Figur ist immer noch die gleiche, und auch die Zahl auf der Waage wird nur widerwillig kleiner. Du hast das Gefühl, dass das alles gar nichts bringt. Wozu also noch weitermachen?

Was ist passiert?
Hoppla, da ist es – je unmotivierter und mutloser Du wirst, desto größer wird es wieder: Das Gewohnheitstier. Für Dich fühlt es sich an, als ob sich gar nichts bewegt, und außerdem ist das Wetter zu schlecht für Sport, in der Arbeit gab es eine Menge Stress, so dass Du dringend eine Tüte Chips gebraucht hast, und zum Kochen kannst Du Dich gerade gar nicht aufraffen. Allgemeiner Überdruss macht sich breit.

Schweinehund
Isser nicht süß? Und guckt so unschuldig!

Wie Du es besser machst:
Auf jeder Marathon-Strecke gibt es Durchhänger … Wenn Du an diesem Punkt bist, dass Du hinwerfen willst, dann brauchst Du ganz schnell Unterstützung und frische Motivation. Das können Freunde sein, die Dich wieder positiv stimmen, das kann ein Erfolgstagebuch sein (hey, Nachlesen, was Du schon alles erreicht hast, motiviert wirklich ungemein!) – oder auch Dein Coach! Dafür sind wir Coaches nämlich da, Dir an der Stelle über das Durchhängerchen zu helfen.  Außerdem: Dass sich in der Zeit, die Du schon dran bist, so gar nichts getan hat, mag ich nicht ganz glauben. Die Erfolge sind oft da, wo man sie gar nicht so richtig wahrnimmt: Die etwas enge Hose passt wieder super, Du stehst morgens mit viel mehr Energie auf, Deine Haut ist viel schöner geworden …
Du kannst aber auch einfach eine Woche Pause machen und dann mit neuer Energie wieder drangehen.

 

Bonus – Fehler Nr. 6: Der Plan setzt an der falschen Stelle an
Vielleicht einer der häufigsten Gründe, warum das mit dem Abnehmen nicht so dolle klappt. Was ist denn, wenn Du davon ausgehst, dass Du zu viel isst – das aber gar nicht stimmt? Und der Ansatzpunkt eigentlich wäre: Essen nur im Sitzen, mit Genuss und ohne Ablenkung – weil Du es gar nicht wahrnimmst, dass Du isst?
Vielleicht ist es gar nicht die Handvoll Gummibärchen, für die Du Dich so schämst, sondern der Grund ist, dass Du gar nicht so recht weißt, was und wie Du kochen sollst?
Oder Dir fällt gar nicht auf, dass Du aus Langeweile oder Stress was isst?

Was kannst Du denn da tun?

Hier hilft es ungemein, einmal eine Woche lang ganz genau aufzuschreiben, was Du isst und trinkst. Und zwar nicht nur, WAS und WIEVIEL, sondern auch WANN und WARUM und IN WELCHER Stimmung. Zugegeben, das klingt nun wirklich nervig und anstrengend – aber es kann Dir unglaublich spannende und unerwartete Aha-Momente verschaffen! Und Du kannst Dir natürlich einen Coach suchen, mit dem Du das Gefühl hast, auf einer Welle zu sein und endlich Ergebnisse zu bekommen. So ein neutraler, aber ehrlicher Blick von außen ist richtig viel wert.

Fazit: Mit einem Plan, der zu Dir passt, auf Dein Leben Rücksicht nimmt, Dich nicht über- aber auch nicht unterfordert, kommst Du da durch!

Und wenn Du Dir eine Wegweiserin und Motivatorin an Deine Seite wünschst, dann melde Dich gerne zu einem BesserEssen-Startpunkt (klick)  bei mir an!

Bleib selbst-bewusst
Deine Anja

P. S.: Am 1. August startet meine selbst-bewusst essen Sommer-Challenge.  Sei dabei! Was Du davon hast? Am Ende weißt Du, WAS Du tun willst, WARUM Du es tust und vor allem, wie Du es umsetzt! Komm jetzt in die Facebook-Gruppe zur Challenge – ich freue mich auf Dich. Hier geht es zur nicht-öffentlichen Gruppe (klick)!