Wie die Türsteher im Kopf Dich ausbremsen

Tasse Titel Wie die Türsteher im Kopf Dich ausbremsenWie die Türsteher im Kopf Dich ausbremsen

Kennst Du das? Mindestens einhundert Mal hast Du Dir schon vorgenommen, gesünder zu essen. Mehr selber kochen, mehr Gemüse, kein Fertigfutter mehr. Oder auch: Dich mehr zu bewegen. Öfter mal das Fahrrad nehmen, rausgehen statt netflixen, damit die Waage endlich wieder eine niedrigere Zahl anzeigt. Schöne Gedanken und Bilder im Kopf, hehre Ziele – aber am nächsten Wochenende stellst Du fest, dass Du genau gar nichts von dem gemacht hast, was Du Dir verordnet hattest?!

Glaube mir, mir ging es lange Zeit genauso. Bis ich dazugelernt hatte und einige Mechanismen entlarvt hatte, die da immer mitspielen. Und einen dieser Mechanismen möchte ich Dir heute gerne vorstellen:

Darf ich bekanntmachen? Die Türsteher!

Vielleicht hast Du ja jetzt ein Bild vor Deinem inneren Auge – die bulligen Typen, die mit verschränkten Armen vor der Discotür stehen, den Reinwollenden von oben bis unten abschätzig mustern und dann sagen „Kummst Du net rein!“
Und weißt Du was? Genau das sollen sie tun – das ist ihr Job, dafür werden sie bezahlt. 🙂

Schild Keep Out
(Foto: Pixabay)

Solche Türsteher hast Du auch in Deinem Kopf. Sie sind dafür da, Wichtiges von Unwichtigem zu unterscheiden und nur die wirklichen VIPs durchzulassen. Wobei die VIPs unseres Körpers eben sind: Atmen, Herzschlag, Muskelfunktion, Denken, Automatismen abspulen, Interaktion mit der Umgebung, Reflexe und so weiter.

Wenn Du diesen Türstehern nur den schönen Gedanken schickst, dass Du ab jetzt gesünder essen willst, Dich mehr bewegen willst (you name it) – dann gucken die kurz, belächeln das und bleiben einfach stehen. Das läuft in derselben Kategorie wie „Werbung“. Mal ehrlich, wenn Du irgendwo Werbung siehst, schaust Du dann fasziniert zu und hältst es für mega-wichtig? Oder ignorierst Du sie und wendest Dich anderen, schöneren oder interessanteren Dingen zu? Siehste …

Noch ein Beispiel

Ich möchte Dir den Unterschied zwischen „No Name“ und „VIP“ in unserem Kopf noch an einem – zugegeben recht plakativen – Beispiel zeigen. Stell Dir doch gedanklich mal vor:
Auf der einen Seite Dein Gesünder-essen-Vorhaben und das Gefühl, wie wichtig das für Dich ist.  (Ich bleibe der Einfachheit halber mal wieder bei diesem Beispiel, ja?)
Auf der anderen Seite die Situation, dass Du (oder eines Deiner Familienmitglieder etc.) gerade in einer blöden Lage bist – ein kleiner Unfall, ein Krankwerden, dringende Termine, die sich verschieben.
Welche Informationen lassen die Türsteher im Kopf jetzt wohl als VIP durch? Genau, das was gerade das „Überleben und Weiterfunktionieren“ sichert. Da gehört aber leider dieser komische Gedanke an „gesünder essen“ nicht dazu …

Was kannst Du also tun, damit die Türsteher im Kopf Deine Absicht auch als VIP erkennen und trotz allen anderen wichtigen Dingen durchlassen?

Deine Aufgabe quasi als Arbeitgeber für diese Türsteher im Kopf besteht darin, ihnen zu erklären, wie wichtig das für Dich ist, was Du vorhast.

Wie kannst Du das erreichen?

Der beste Weg ist, Deine Pläne selbst auch wichtig zu nehmen!

Ganz ehrlich: Einfach nur zu denken, „ab jetzt esse ich gesünder“ – das reicht definitiv nicht aus. Da muss schon mehr Schmackes dahinter sein. Denn wenn morgen Dein Tag komplett anders aussieht als geplant, isst Du dann trotzdem gesünder?

Ganz praktisch möchte ich Dir hier für den Anfang diesen Tipp geben, den Du ab sofort und jeden Tag umsetzen kannst:

Suche Dir morgens zwischen Aufstehen und Aus-dem-Haus-gehen einen Punkt, an dem Du eine Minute Zeit hast. Genau, nur eine Minute! Diese Minute wird regelmäßig, jeden Tag Dein Ankerpunkt, um Dein Vorhaben groß und wichtig zu machen. Diese Minute ist für Dich ganz allein, nur Du und Deine Gedanken – je früher am Tag, desto besser.
In dieser Minute gehst Du gedanklich in dein Vorhaben hinein – was willst Du eigentlich tun, mit welchem Detail wirst Du es heute umsetzen, wie fühlst Du Dich, wenn Du heute drangeblieben bist? Du kannst Dir auch die Frage stellen: Wie wichtig ist es für Dich?

Damit Du diese Minute auch nicht vergisst, lege Dir einen Gegenstand an eine Stelle, an der Du morgens auf jeden Fall bist. Je ungewöhnlicher Gegenstand und Ort, um so besser. Ein Legostein auf dem Frühstücksbrettchen, ein Schlüsselanhänger auf der Badablage, ein Tennisball auf der Küchenzeile … – er soll Dich an Deine eine Minute erinnern.

Jonglierball auf Wasserkocher

Es macht einen riesigen Unterschied, wie intensiv Du Dich damit beschäftigst, wieviel Raum das schöne Vorhaben in Deinem Kopf einnehmen „darf“, wieviel Du bereit bist, auch mal aus der Komfortzone rauszugehen – und ja, wieviel Du auch bereit bist, von der Bequemlichkeit loszukommen. Denn dann, und nur dann, können die Türsteher im Kopf merken, dass da ein VIP steht und bitte auch bevorzugt behandelt wird!

Also los, probier den Ankerpunkt gleich aus. Heute noch! Such Dir einen Gegenstand und finde einen völlig verqueren Platz dafür. Fang heute an, dann ist es morgen früh schon nicht mehr „neu“!

Bleib selbst-bewusst
Deine Anja

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Können Kalorien nähen?

Titel Können Kalorien nähen?Können Kalorien nähen?

Hui, was für eine Frage …  Hast Du jetzt verwundert geguckt – oder hast Du die Anspielung sofort erkannt? Es geht – natürlich – um die kleinen Tierchen, die nachts heimlich die Kleidung im Schrank enger nähen.  🙂

 

 

 

Von Kalorien und ihren Nähkünsten

In diesem Blogartikel geht es also um die Kilokalorien. Das ist die offizielle Bezeichnung, aber Kalorien liest und schreibt sich einfacher, deshalb bleibe ich mal dabei.

Klar kennst Du Kalorien und weißt, was das ist bzw. was damit gemessen wird. Kalorien sind die Einheit, die etwas über die Energie aussagt, die das Essen unserem Körper liefert. Eigentlich sind sie eine Wärmeeinheit – eine Kilokalorie ist die Energiemenge, die benötigt wird, um einen Liter Wasser von 14,5 ° C auf 15,5 ° C zu erwärmen.

Die andere offizielle Recheneinheit dafür sind Joule bzw. Kilojoule. Diese Einheit wird aber im Alltag kaum genutzt und hat sich nicht wirklich durchgesetzt.

Du weißt sicher auch, dass wir einerseits eine bestimmte Menge an Energie – also Kalorien – brauchen, andererseits aber zuviel davon nicht gut für uns ist. Damit verbunden tauchen immer wieder bestimmte Fragen auf, die ich heute mal gerne näher betrachten und beantworten will.

Wieviele Kalorien brauchen wir?

Auf diese Frage gibt es eine schöne Antwort: Es kommt darauf an!

Tatsächlich hängt unser Tagesbedarf an Energie von ganz vielen Faktoren mit ab:
Vom Alter, vom Geschlecht, von der Körpergröße, vom Gewicht, von den Hormonen, vom Gesundheitszustand, von der Aktivität, vom Körperbau …. Und dann ist da natürlich noch die Frage, ob jemand abnehmen möchte oder im Gegenteil vielleicht sogar zunehmen.

Es ist also nicht sinnvoll, hier eine allgemeingültige Antwort zu suchen. Die Frage sollte eher sein: Wie viele Kalorien brauchst DU täglich?

Es hängt nämlich von genau Deinen Lebensumständen ab, wie viel Energie Dein Körper braucht.

Aber es gibt doch diese Faustformeln?

Ja, die gibt es. Vielleicht sind sind auch schon mal die Begriffe Grundumsatz, Leistungsumsatz, Gesamtumsatz begegnet? Damit versucht man, den durchschnittlichen täglichen Energiebedarf festzulegen. Rechnerisch ist es ganz einfach: Grundumsatz + Leistungsumsatz = Gesamtumsatz. Aber in der Praxis ist es eben nicht so leicht. Es gibt so viele unterschiedliche Berechnungsmethoden, von „ganz genau“ bis „Pi mal Fensterkreuz“.

Sehr modern ist gerade der PAL-Faktor. PAL steht für Physical Activity Level und soll die körperliche Aktivität eines Menschen berücksichtigen. Das ist gar nicht so verkehrt, denn jemand, der 8 Stunden im Bett liegt, verbraucht ja weniger Energie als jemand, der 8 Stunden körperlich schwer arbeitet. Aber wo sollst Du Dich hier genau einordnen, wenn doch jeder Tag bei Dir anders aussieht?

„Durchschnittlicher Energiebedarf“
Um die Verwirrung komplett zu machen, werden von den Fachgesellschaften auch noch schöne übersichtliche Tabellen herausgegeben, in denen die tägliche Kalorienmengen gestaffelt nach Alter, Geschlecht, Gewicht abzulesen sind. Aber auch hier habe ich ein ABER:

  1. Das sind Durchschnittswerte! Nicht jeder Mann ist 1,75 m groß, nicht jede Frau 1,65 m.
  2. Solche Referenzwerte für den Kalorienbedarf werden gerne mal über Nacht angepasst. So kann es passieren, dass für Dich gestern noch 2.200 kcal pro Tag okay waren, heute sind es aber nur noch 1.900 kcal – ohne, dass sich etwas in Deinem Leben geändert hat.

 

Wer mehr isst, als er verbraucht, nimmt zu.

Das ist richtig. Wenn auf Dauer mehr Energie reinkommt, als der Körper braucht, dann lagert er diese überschüssige  Energie ein. Da wir aber keine Wärme speichern können und nicht viel Zucker oder Eiweiß, wird das Übermaß als Fett eingetuppert, für schlechte Zeiten. Das ist dann der Punkt, an dem die Nähkünste der Kalorien ins Spiel kommen, denn plötzlich kneift die Hose und diese Jacke hat doch auch schon mal lockerer gesessen?  🙂
Ich finde es allerdings zu einseitig, die Essensmenge nur nach der Energiemenge zu beurteilen. Es kommt schon auch noch auf die Qualität des Essens an. Ein drastisches Beispiel gefällig?
Eine Tafel Schokolade hat rund 550 Kalorien. Isst Du also außer drei Tafeln Schokolade nichts, sind das 1.650 Kalorien und sicher nicht zuviel für einen ganzen Tag. Aber hast Du Deinem Körper damit etwas Gutes getan? Sicher nicht. So eine „Ernährung“ würde Dich trotz richtiger Energiemenge auf Dauer dick machen.

Kalorien und Nähen

 

„Wenn ich abnehmen will, darf ich nur X Kalorien.“

Das stimmt – in gewisser Weise. Wenn wir weniger Energie aufnehmen, als wir verbrauchen, geht unser Körper an die Reserven und wir nehmen ab.
Gefährlich wird es, wenn die Energiezufuhr zu radikal reduziert wird, also zum Beispiel unter den Grundumsatz gedrückt wird. Unser Körper macht das einige Tage mit und die Zahl auf der Waage wird kleiner. Das ist der Anfangserfolg bei jedem Diätversuch. Dann aber schaltet der Körper auf Notprogramm um, er merkt, dass nicht genug Energie ankommt und fährt alle Systeme herunter: Den Stoffwechsel, die Wärmeproduktion, die Denkleistung, den Bewegungsdrang. Er verbraucht also immer weniger Energie. Das ist der Grund, warum Diäten, die nur die Kalorienzufuhr reduzieren, scheitern: Uns ist kalt, wir sind müde und gereizt, können nicht klar denken und haben plötzlich nur noch ESSEN im Sinn. Das hält doch auf Dauer niemand durch!

Also wie denn jetzt? Wie kann ich es denn richtig machen, wenn ich abnehmen will?

Hier meine Tipps dazu für Dich:

  • Gib nichts auf die pauschalen Empfehlungen oder ultimativen Tipps in den Medien. Es kommt immer auf Dich als Individuum an!
  • Abnehmen ist immer ein Zusammenspiel zwischen wertvollem Essen, energieverbrauchender Bewegung und Stressabbau. Im Zweifel lege Dein Augenmerk auf die Bewegung! Auch Dein Umfeld spielt eine wichtige Rolle.
  • Es liegt nicht nur allein an der Kalorienmenge. Zu wenig Energie treibt den Körper in den Hunger-Notprogramm-Modus.
  • Mach Dein Ziel nicht (nur) an der Zahl auf der Waage fest! Abnehmen äußert sich oft an ganz anderen, unvermuteten und viel tolleren Stellen! Wenn nämlich zum Beispiel die Kalorien nachts die Nähte wieder auftrennen und die Kleidung wieder passt. 🙂

 

In diesem Sinne
bleib selbst-bewusst
Deine Anja

Warum Silvester/Neujahr kein guter Startzeitpunkt ist

Titel Warum Silvester/Neujahr kein guter Startzeitpunkt ist

Warum Silvester/Neujahr kein guter Startzeitpunkt ist

„Ab 1. Januar fange ich an!“
„Schluss jetzt mit dem üppigen Essen!“
„Im Januar hab ich dann wieder mehr Luft für sowas!“
„Kein Süßkram mehr!“

In welcher Aussage erkennst Du Dich wieder?

Ganz traditionell ist der Silvesterabend bzw. der 1. Januar der Zeitpunkt für die „guten Vorsätze für das neue Jahr“. Endlich gesünder essen, mehr Sport machen, die üppigen Weihnachtsfeiertage hinter sich lassen … Es scheint, als ob dieses Datum richtig magisch wäre.

Und glaube mir, ich habe auch oft genug in meinem Leben versucht, pünktlich ab diesem Datum etwas zu verändern, vom „gesünder essen“ bis zu „den Haushalt besser organisieren“ und „endlich disziplinierter werden“ war schon alles dabei.

Aber in der langen Zeit, die ich mich jetzt schon mit Körpergefühl, natürlichen Gegebenheiten, Essen, Selbst-Bewusstsein und Wohlfühlen beschäftigte, habe ich mehr und mehr festgestellt, dass der Jahreswechsel wirklich der blödeste Zeitpunkt ist, um Abnehm- oder Sportvorhaben zu starten. Warum? Darum geht es in diesem Blogartikel.

Die Magie des Jahreswechsels

Für uns europäisch geprägte Menschen ist der Jahreswechsel 31. Dezember / 1. Januar ein Zeitpunkt mit „Leuchtturmfunktion“. Ein altes Jahr geht, ein neues Jahr kommt. Zeit für Rückblicke und Ausblicke, 365 (oder 366) neue leere weiße Seiten, die wir füllen können. Etwas Neues beginnt. Das ist die Magie des Aufbruchs und die übt einen großen Reiz auf uns aus. Am Ende des kommenden Jahres wollen wir wieder zurückblicken und das Gefühl haben, es geschafft zu haben.

 

Mitten im kalten Winter

Nun liegt dieser Jahreswechsel mitten im Winter … sicher warst Du auch schon oft in der Silvesternacht fröstelnd draußen gestanden und hast das Feuerwerk rundum angeschaut? Wirklich kuschelig ist das ja nicht … Und das ist genau der Punkt:

Es ist Winter!

Und unser Körper ist durch hunderttausende Jahre Evolution geprägt. Der lässt sich in seinem angepassten Rhythmus nicht einfach willkürlich zu Aktivitäten motivieren, die jetzt eigentlich gar nicht dran sind!

Die Jahreszeit des Rückzugs und des Energiesparens

Wenn Du Dich jetzt draußen umschaust – was siehst Du? Kahle Bäume, leere Beete, triste Wiesen, braun, grau, kalt, ungemütlich Schmuddelwetter. In der Natur ist gerade Ruhephase, viele Tiere halten Winterschlaf oder doch zumindest Winterruhe. Und auch wir Menschen können uns diesem Rhythmus nicht entziehen.

Als wir noch Jäger und Sammler waren, war es überlebenswichtig, in der kalten Jahreszeit keine Energie mit unnötiger Bewegung zu verschwenden und gleichzeitig so viel Energie wie möglich (vor allem mit Essen) zu speichern. Das Nahrungsangebot war knapp, die Umwelt feindlich. Genau dieser Mechanismus steckt uns noch in den Genen. Deshalb sind wir im Winter bequemer, essen üppigere und deftigere Mahlzeiten, bleiben lieber drin und sind allgemein nachdenklicher.
In unserer modernen Zeit brauchen wir unsere Energie dafür, der täglichen Arbeit nachzugehen, Stress auszuhalten, tausend Dinge zu organisieren, fiese Erkältungen oder schlimmere Krankheiten abzuwehren undundund.

Mit Disziplin und Willen gegen die Natur?

Nun kannst Du natürlich versuchen, mit viel Durchhaltevermögen und Durchbeißen gegen diesen Ruheimpuls anzugehen. Das kann schon auch funktionieren. Sobald Du aber einmal nachlässt in Deiner Disziplin, gewinnt der evolutionäre Energiesparmodus die Oberhand. Und wie von Zauberhand findest Du wundervoll gute Gründe, warum Du jetzt nicht zum Sport kannst, warum Du die Schokolade jetzt unbedingt brauchst, warum Du jetzt dringend auf der Couch liegen musst. Wie ich immer gerne sage: Unser Körper ist ein Schlauerle, der lässt sich nicht überlisten.

Die dunkle und kalte Jahreszeit ist eben nicht unbedingt der richtige Zeitpunkt, um voller Energie in Aktion zu starten.

(Ähm, versteh mich jetzt bitte nicht falsch – das soll nun kein Freifahrtschein für Dich sein, nur noch auf der Couch eingemummelt in Fernseher oder Computer zu gucken und dabei Schokolade zu futtern, gell? 🙂 )

Zeit der Ruhe – Zeit des Aufbruchs

Das Schöne ist: Schon Ende Januar – also jetzt! – macht sich eine Vorahnung von Aufbruch breit. Langsam werden die Tage wieder länger, erste Vögel singen morgens schon. Die Zeichen werden mehr, dass die Natur wieder aufwacht.
Und auch wir Menschen werden wieder aktiver. Mit dem zunehmenden Tageslicht spüren wir auch selbst die Aufbruchenergie. Wir wollen wieder mehr raus, wir haben Lust auf frische grüne Lebensmittel auf unserem Teller. Genau das kannst Du nutzen, um Deine Vorhaben und Pläne von mehr Bewegung und gesünderem Essen anzugehen und umzusetzen!

Meine Tipps für Dich

Zunächst einmal möchte ich Dir also – wie immer – das schlechte Gewissen ein bisschen nehmen, wenn Du mit Deinen guten Vorsätzen zum neuen Jahr nicht so wirklich ins Tun gekommen bist. Gegen die evolutionäre Prägung anzuarbeiten ist unglaublich schwer!
Wie es meine wundervolle Mastermind-Partnerin Frauke Schramm ausdrückt: Silvester ist nur ein Datum!

Wenn Du immer noch an Deinem Vorhaben festhältst, ist jetzt der richtige Zeitpunkt, nochmal ins Detail zu gehen und dem Ganzen genug Aufmerksamkeit zu geben. Je intensiver Du Dich damit auseinandersetzt, um so wichtiger und relevanter stuft Dein Kopf diese Gedanken ein.

Übrigens: Vielleicht weißt Du gar nicht so recht, wie, wo und womit Du anfangen solltest? Mehr bewegen, anders essen, Struktur und Klarheit reinbringen – was passt eigentlich zu Dir und was nützt Dir am meisten? Dann ist mein neues Kurz-und-Knackig-Paket genau richtig für Dich! Klick hier für mehr Infos zu diesem 1:1-Intensiv-Workshop!

Ich will Dich auch ermutigen, ganz im Sinne von selbst-bewusst in Dich hineinzuhören. Dein Körper gibt Dir nämlich im Normalfall durchaus die richtigen Signale. Dann spüre genau hin, ob da jetzt der Impuls „Bewegungsdrang“ ist – und dann nutze genau den Schwung aus! Genauso ist es mit süßem Essen: Meistens haben wir den Impuls, beispielsweise Schokolade zu essen, einfach aus Gewohnheit. Dabei überhören wir die Körpersignale, die uns eigentlich melden: Och nö, keine Lust auf Schoki – gib mir was mit Vitaminen, die brauche ich jetzt. Es ist unglaublich wichtig, diese feinen Signale des Körpers wahrzunehmen!

Wann ist der beste Zeitpunkt?

Auf diese Frage gibt es eine gute Antwort: Der beste Zeitpunkt ist immer jetzt. Was kannst Du JETZT tun, um ein bisschen was von Deinem Vorhaben umzusetzen?

In diesem Sinne: bleib selbst-bewusst
Deine Anja

Wie Dir (m)ein Coaching beim abnehmen helfen kann

Wie Dir mein Coaching beim Abnehmen helfen kann

Wie Dir (m)ein Coaching beim Abnehmen helfen kann

Willkommen zu einem weiteren Blick hinter die Kulissen bei mir. 🙂
Heute zeige ich Dir, wie so ein Coaching von mir aussieht bzw. aussehen kann – und wie es Dich weiterbringt.

In den letzten beiden Blogartikeln habe ich ja schon ein bisschen davon erzählt, wie ich arbeite bzw. was Du bei mir nicht bekommst.

Falls Du die Artikel noch nicht kennst, hier kannst Du sie nachlesen:

Gib der Veränderung eine Chance

Ernährungspläne – warum Du von mir keine bekommst

Aber was passiert denn nun genau in meinem Coaching? Und vielleicht noch viel wichtiger: Wie kann Dir (m)ein Coaching beim Abnehmen helfen?

Na, dann mal los – mein rotes Sofa kennst Du ja schon:

Coaching - das rote Sofa

Im Vorgespräch haben wir uns kennengelernt und ausführlich über Deine Wünsche und Knotenpunkte gesprochen. Wo brauchst Du Unterstützung, wie sieht Dein Leben im Allgemeinen aus, was willst Du erreichen? Kann ich Dir mit meinem Coachingansatz überhaupt helfen?

Wenn Du Dich dann für mein Coaching entscheidest, ist der erste Schritt ein Ernährungsprotokoll.

Dein Ernährungsprotokoll

Hm, ja – da kommen wir nicht daran vorbei… Sinnvollerweise schreibst Du ca. 7 Tage lang auf, was und wieviel Du wovon isst und trinkst. Und das ist nicht alles, was ich wissen will! Gleichzeitig darfst Du auch genau hinschauen, WO Du gegessen hast, WARUM Du gegessen hast und WIE Du Dich danach GEFÜHLT hast.
Klingt anstrengend? Ja, ich gebe zu, dass es einen großen Schritt aus der Komfortzone für Dich bedeutet. Aber Du willst ja etwas verändern, oder? Das Ernährungstagebuch ist die Grundlage, auf der das Coaching aufbaut. Dadurch erfahre ich, wo Ansatzpunkte sind (die Du vielleicht nicht siehst), wie Dein Alltag wirklich aussieht, was das Essen für Dich ist und was es mit Dir macht und ganz viele Dinge mehr.
Du darfst  hier gnadenlos ehrlich sein – zu mir sowieso, aber vor allem auch zu Dir.

 

Die erste Coachingeinheit

Nachdem ich Dein Ernährungstagebuch ausgewertet habe, treffen wir uns zur ersten Coachingeinheit. Dafür planst Du Dir am besten richtig viel Zeit ein, denn es wird intensiv. Wir sprechen über meine Erkenntnisse aus dem, was Du aufgeschrieben hast. Vielleicht hast Du ja selbst schon erste Aha-Momente dabei gehabt? Jetzt ist auch der Zeitpunkt für Zahlen-Daten-Fakten, also Messen und Wiegen gekommen. Wir vergleichen den Punkt, wo Du jetzt stehst, mit dem Ziel, das Du erreichen möchtest und legen gemeinsam die Etappen dahin fest. Wo veränderst Du sinnvollerweise was und welche Entscheidungen musst Du dafür treffen?

Die weiteren Coachingeinheiten

Je nachdem, wie umfangreich meine Unterstützung für Dich sein soll, legen wir die weiteren Coachingeinheiten fest. Grundsätzlich gehört aber immer auch dazu: Der Küchen- und Kühlschrank-Check. Keine Sorge, Du brauchst definitiv nicht vorher aufräumen.

Wir arbeiten außerdem nicht nur daran,
– welche Lebensmittel gute und welche schlechte Freunde sind,
– wie Deine Ernährung künftig aussieht,
– welche alten „Denkmuster“ in Sachen Abnehmen Du gehen lassen darfst,
– was Du nicht (mehr) brauchst und was Du stattdessen brauchst,

sondern schauen auch,
– wie Du Dein Ziel bildlich machen kannst und wie es Dich motiviert,
– wie Du Dein Umfeld anpassen und verändern kannst,
– wie Du das Thema Abnehmen in Deinem Alltag unterbringst,
– wo Du Zeitinseln für Bewegung und/oder Stressabbau einbauen kannst,
– wie und wo Du Dir weitere Unterstützung und Motivation ins Leben holen kannst
– was Du sonst noch brauchst, um Dein Ziel zu erreichen.

Jedes Coaching ist individuell

So wie alle Menschen unterschiedlich sind, ist auch jedes Coaching anders. Gerade im letzten Punkt zeigt sich das besonders: Die eine braucht vielleicht ein bisschen Inspiration und Anleitung beim Kochen, die andere kann wenig vorausplanen; muss jemand nur für sich selbst sorgen oder ist die Familie vielleicht fünfköpfig … Vom Einkaufszettel bis zum Küche-Umgestalten, vom Notfallplan bis zur individuellen Sportanleitung kann vieles dabei sein, was Dich unterstützt. Jeder von uns hat eben seine eigene Biografie und seinen persönlichen Lebensstil.

Es kommt nicht darauf an, wie andere es schaffen und handhaben, sondern wie Du auf Deinem eigenen Weg Dein Ziel erreichen kannst.

Coaching Vorbereitung Unterlagen

 

Was Du von mir nicht bekommst

So, wie vieles im Coaching möglich ist und Inhalt sein kann, gibt es auch einiges, was Du von mir nicht bekommst.

Du bekommst von mir keine vorgefertigen Pläne, die nur in der Schublade auf Dich warten. (Du bist doch nicht „Standard“?!)
Ich biete Dir keine Pillen und Pülverchen, die Dir zum Mega-Abnehmerfolg verhelfen.
(Das Zaubermittel gibt es leider nicht.)
Ich habe keine ultimativen Abnehmtipps und auch keine strikte „one and only“- Ernährungsform für Dich. („One size fits all“ gibt es beim Abnehmen auch nicht.)
Ich verspreche Dir nicht, dass es super einfach ist und 100 % blitzschnell funktioniert.

Was ich Dir versprechen kann, ist, dass wir gemeinsam den für Dich optimalen Weg finden, damit Du Dich wieder wohlfühlst und wieder gerne in den Spiegel schaust. Wir nehmen den K(r)ampf und die Anspannung aus der Sache raus. Ich bin für Dich da als Deine Wegweiserin, Begleiterin, Unterstützerin und Motivatorin. Ich helfe Dir über die kleinen Durchhängerchen drüber, die möglicherweise am Weg lauern. Und wenn etwas für Dich nicht funktioniert, finden wir zusammen Alternativen.

Ein Coaching ist dafür gedacht, Dich mit allem auszurüsten, damit Du den Weg anschließend alleine weitergehen kannst – aber natürlich nicht musst.
Bei mir heißt das eben: selbst-bewusst essen. 🙂

In diesem Sinne
bleib selbst-bewusst

Deine Anja

 

P. S.: Wenn Du der Veränderung eine Chance geben willst, findest Du hier mein
Angebot für ein Vorgespräch – den BesserEssen-Startpunkt.

 

Ein Vision-Board als Unterstützung für Dein Ziel (mit Freebook)

Ein Vision-Board als Unterstützung für Dein Ziel

Warum es so wichtig ist, Deinem Ziel ganz viel Raum zu geben und wie Dir ein Vision-Board dabei helfen kann, an Deinem Ziel dranzubleiben – darum geht es in diesem Blogartikel.

 

 

 

Außerdem habe ich ein Geschenk für Dich!
Freebook Vision-Board
Aber Du darfst auch gerne erst diesen Blogartikel dazu lesen! 🙂

Titelbild Freebook

Mal eben schnell abnehmen? Funktioniert …. leider meistens nicht wie geplant

Oh! Aber Du kennst ja meine Ehrlichkeit schon. Und ganz ehrlich: Die Versprechen von mega-abnehmen in kürzester Zeit füttern nur Dein Wunschdenken und das Prinzip Hoffnung. Irgendwann muss es doch mal funktionieren! Die Realität sieht meistens anders aus:

Du stehst mitten im Leben, hast einen Beruf, der Dich echt fordert, vielleicht bist Du sogar selbständig. Du hast Familie, um die Du Dich kümmerst. Deine – auch nur gedankliche – To do-Liste wird immer länger, und so ein Haushalt macht sich trotz Unterstützung nicht von alleine. Dazu kommen alle möglichen Termine, gerne auch mal kurzfristig. Tausend Dinge, an die Du denken und die Du organisieren musst. Ach ja, ein bisschen Zeit für Sport oder Lesen oder Entspannung hättest Du schon auch gern.

Dann stellst Du fest, dass sich da doch ein paar Kilos zu viel bei Dir breitgemacht haben, und die sollen jetzt weg. Was passiert? Du packst Dir diese Aufgabe noch obendrauf, quetschst sie in Deinen übervollen Tag. Du schaffst es, Dich einige Tage oder sogar einige Wochen an Deinen Plan zu halten – bis Dich der Alltag überrennt und für Dein Abnehm-Vorhaben einfach keine Zeit und kein Platz mehr ist. Ich nenne das dann: Es fällt vom Band im Kopf hinten runter …  Kennst Du, oder?

Laufband - manches fällt hinten runter

Foto: Pixabay

Dein Vorhaben braucht Platz und Aufmerksamkeit – im Kopf und im Leben

Wenn wir Gewohnheiten verändern wollen, etwas Neues in unser Leben holen oder Dinge anders machen wollen als bisher, dann muss das ins unserem Kopf erstmal an den „Torwächtern“ vorbei (die entscheiden, ob was wichtig genug ist, Platz im Hirn zu beanspruchen). Die eigentliche Arbeit ist dann, das Thema ständig präsent zu halten, damit es eben nicht wieder „hinten runter fällt“. Das heißt, wir müssen uns damit auseinandersetzen, es uns immer wieder ins Gedächtnis rufen, darauf rumdenken.

Unser Gehirn ist so ausgerichtet, dass es am besten mit Bildern und Emotionen arbeiten kann. DIE bleiben präsent.

 

Mein Tipp und mein Geschenk für Dich

In meinen Coachings arbeite ich deshalb auch mit der Aufgabe, ein Motivationsbild, ein sogenanntes Vision-Board zu erstellen. Vielleicht hast Du dieses Ausdruck ja schon mal gehört? Okay, aber was genau ist das jetzt und was bringt das? Meine Antwort:

Jede Menge Klarheit und positive Energie!

Es geht nämlich dabei darum, Dich wirklich auf das Thema zu konzentrieren und Dich damit auseinanderzusetzen, was Du erreichen willst. (Du erinnerst Dich an die Torwächter?). Das ist die eine Seite.

Auf der anderen Seite suchst Du Dir Motivation und gedankliche positive Unterstützung für Dein Vorhaben.

 

Jetzt aber mal handfest!

Ganz praktisch gestaltest Du Dir dafür eine Pinwand, auf der in der Mitte Dein Ziel steht. Ein Stern ist dafür ganz toll, weil der so große Symbolkraft hat. Und dann? Dann kannst Du Dir da physisch alles hinhängen, was Du gerne anschaust, was Dich motiviert: Sprüche, Bilder, Urlaubsfotos, Stoffe, Postkarten, Kleidungsstücke, Zeitungsausschnitte. Vielleicht ein Foto, auf dem Du Dir supertoll gefällst? Du kannst auch ganz kreativ werden und Bilder malen, Sprüche schreiben, Skizzen zeichnen …

Das Wichtige ist: Jedes Mal, wenn Du dieses Vision-Board anschaust und/oder gestaltest, soll es Dir positive Energie vermitteln.

Warum hast du angefangen?

Foto: Pixabay

Dein Vision-Board WILL Dich unterstützen

Damit Dich Dein Vision-Board aber auch gut unterstützen kann, ist es ganz wichtig, dass es nicht in irgendeiner Ecke versauert. Platziere Dir Deine Pinwand dort, wo Du jeden Tag oft vorbeikommst. Und dann nimm Dir jedes Mal die Zeit, dieses Vision-Board mindestens eine Minute auf Dich wirken zu lassen.  Denn immer, wenn Du Diese positive Energie auf Dich wirken lässt, merkt Dein Kopf, dass da was wichtig ist und Platz braucht!

So behältst Du Dein Vorhaben im Blick und im Kopf, auch wenn es mal hektisch und unübersichtlich wird!

Vielleicht fragst Du Dich jetzt: „Schön und gut, aber WAS mach ich an dieses Vision-Board dran? Ich hab so gar keine Idee …“ – Dann hab ich da was für Dich, ein Geschenk. 🙂

Hier findest Du meine Inspiration und Vorlage für Dein Vision-Board.

Freebook Vision-Board herunterladen (klick)

Titelbild Freebook

Ich habe darin einige Fragen zusammengestellt, die Dir das Anfangen leichter machen sollen. Nimm Dir ein bisschen Zeit und gehe in Deine Gefühlswelt – lass Dich anregen und inspireren von meinen Fragen. Ich bin sicher, nach und nach fällt Dir von selbst noch ganz viel mehr ein.

Ich freue mich, wenn Du es ausprobierst und mir dann erzählen magst, wie es Dir damit geht!

Bleib selbst-bewusst!
Deine Anja