Alle Beiträge von Anja Rödel

Wie die Türsteher im Kopf Dich ausbremsen

Titel: Wie die Türsteher im Kopf Dich ausbremsen

Wie die Türsteher im Kopf Dich ausbremsen

Kennst Du das? Mindestens einhundert Mal hast Du Dir schon vorgenommen, gesünder zu essen. Mehr selber kochen, mehr Gemüse, kein Fertigfutter mehr. Oder auch: Dich mehr zu bewegen. Öfter mal das Fahrrad nehmen, rausgehen statt netflixen, damit die Waage endlich wieder eine niedrigere Zahl anzeigt. Schöne Gedanken und Bilder im Kopf, hehre Ziele – aber am nächsten Wochenende stellst Du fest, dass Du genau gar nichts von dem gemacht hast, was Du Dir verordnet hattest?!

Glaube mir, mir ging es lange Zeit genauso. Bis ich dazugelernt hatte und einige Mechanismen entlarvt hatte, die da immer mitspielen. Und einen dieser Mechanismen möchte ich Dir heute gerne vorstellen:

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Selbermacher-Gemüsebrühe

Selbermacher-Gemüsebrühe

(Aktualisiert im Juli 2021)

Manche „kleinen Helfer“ in der Küche sind so etabliert und selbstverständlich, dass man bei der Verwendung gar nicht darüber nachdenkt. Gläser mit Pulver für Gemüse-, Hühner- oder Rinderbrühe zum Beispiel. Ich habe die viele Jahre auch verwendet, weil es einfach praktisch ist. Zwar bin ich irgendwann von „konventionell“ auf „bio“ umgestiegen, aber letztendlich ist der Inhalt der gleiche.

 

Zutatenliste bei Gemüsebrühenpulver

Die Zutatenliste liest sich so:
Meersalz, Maisstärke, Glukosesirup, Palmöl, Zwiebeln, Hefeextrakt, Karotten, Sellerie, Petersilie, Lauch, Curcuma, Macis, Liebstöckelblätter, Sellerieblätter, Pfeffer.

Den mengenmäßig größten Anteil macht also Salz aus, gefolgt von mehr oder weniger fragwürdigen Zusätzen (Maisstärke für die Bindung, Glukosesirup ist nichts anderes als Zucker und außerdem ein Inhaltsstoff, den wir weiträumig meiden sollten, Palmöl ist auch in bio umstritten – und Hefeextrakt dient als Geschmacksverstärker). Nicht gerade das, was ich unter Gemüse verstehe …

Inzwischen allerdings gehört Gemüsebrühe bei mir in die Kategorie „muss ich nicht mehr kaufen“ – denn die ist wirklich ganz leicht und ganz schnell selbst gemacht!

 

Gemüsebrühe selbstgemacht

Ich nehme einfach

1 Stange Lauch (Porree)
2 Karotten
1 kleine Zwiebel (muss aber nicht)
1 Stück Sellerie
1 Büschel Petersilie
2 Eßlöffel grobes Meersalz.

Letztlich ist das Gemüse das, was Du in der Obst- und Gemüseabteilung im Supermarkt als „Bund Suppengemüse“ kaufen kannst. Aber natürlich kannst Du die Bestandteile auch in loser Form in Dein Körbchen packen.


(Foto: Pixabay)

Das Gemüse und die Petersilie putze und wasche ich, schneide es in feine Stücke, dann gebe ich alles in einen hohen Rührbecher und püriere mit dem Stabmixer alles so fein wie möglich. Anschließend das Meersalz dazu und noch einmal gründlich durchmixen. (Es bleiben immer ein paar gröbere Stücke drin, das macht überhaupt nichts.)

Abgefüllt in gut gereinigte Schraubgläser und im Kühlschrank aufbewahrt, hält die Mischung gut ein halbes Jahr, das Salz sorgt für die Konservierung.

Diese Menge an Gemüse ergibt bei mir etwa zwei bis drei kleine Einmachgläser.
Für die Soßen oder zur Bindung verwende ich einen großzügigen Teelöffel, für Suppe ein bis zwei Eßlöffel pro Teller. Man kann die Zutaten auch prima variieren, je nachdem was gerade im Vorrat ist.

Der Vorteil: keine Chemie, sehr viel mehr Geschmack und Frische – und wieder ein Stück Unabhängigkeit! 🙂 Probiere es doch einfach einmal aus!

Gemuesebruehe 

Je nach verwendetem Gemüse sieht das Ergebnis auch farblich immer ein bisschen anders aus. Im Glas links habe ich mehr Lauch verwendet, im Glas rechts mehr Karotten.
Nur die Lebensmittel-Industrie möchte uns weismachen, dass Lebensmittel bzw. Naturprodukte immer gleich aussehen!


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In diesem Sinne: Bleib selbst-bewusst!
Deine Wegweiserin im Ernährungsdschungel

Foto Anja Rödel - Wegweiserin im Ernährungsdschungel

P. S.: Hühner- und Rinderbrühe benutze ich gar nicht mehr, die Gemüsebrühe reicht vollkommen aus. Denn eigentlich soll der Geschmack ja vom Fleisch bzw. vom Geflügel kommen, nicht aus „Aromen“ …

Kriegerinnen-Spirit


Kriegerinnen-Spirit
Raum für Selbst-Bewusstsein und Weiblichkeit

„Anja, was ist denn eigentlich dieser Kriegerinnen-Spirit, von dem Du immer redest und schreibst?“

Vielleicht ist Dir dieses Wort bei mir auch schon einmal begegnet? Was hat es mit diesem ominösen Kriegerinnen-Spirit auf sich? Wozu ist der gut, vielleicht auch für Dich? Und was hat sich da in den letzten Wochen und Monaten dazu entwickelt?

Komm mit auf die Reise …

Keine Sorge, es wird zwar spirituell – aber absolut keineswegs esoterisch!

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Essen als Belohnung? – 9 bessere Alternativen

Titel: Essen als Belohnung? 9 bessere Alternativen

Essen als Belohnung? 9 bessere Alternativen

 

Kürzlich habe ich zwei Webinare (also Online-Seminare) durchgeführt, die beide das Thema „Automatismus beim Essen“ mit drin hatten. Das eine Webinar hieß „Homeoffice – und viel zu oft am Kühlschrank?“, das andere „Abwehrzauber gegen den Heißhunger“. Und auf meine Nachfrage bei den Teilnehmern, in welchen Situationen denn der automatische Griff zum Essen kommt, gab es drei Antworten:

Bei Stress, bei Langeweile und: als Belohnung.

Und eine der großen Fragen war dann: „Ich will das eigentlich nicht! Wie kann ich das abstellen und vielleicht trotzdem das Belohnungsgefühl haben?“
In diesem Blogartikel beleuchte ich deshalb das Thema „Essen als Belohnung“ mal näher und zeige Dir einige Alternativen, die Du Dir statt Essen gönnen kannst. Essen als Belohnung? – 9 bessere Alternativen weiterlesen