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Ein Vision-Board als Unterstützung für Dein Ziel (mit Freebook)

Ein Vision-Board als Unterstützung für Dein Ziel

Warum es so wichtig ist, Deinem Ziel ganz viel Raum zu geben und wie Dir ein Vision-Board dabei helfen kann, an Deinem Ziel dranzubleiben – darum geht es in diesem Blogartikel.

 

 

 

Außerdem habe ich ein Geschenk für Dich!
Freebook Vision-Board
Aber Du darfst auch gerne erst diesen Blogartikel dazu lesen! 🙂

Titelbild Freebook

Mal eben schnell abnehmen? Funktioniert …. leider meistens nicht wie geplant

Oh! Aber Du kennst ja meine Ehrlichkeit schon. Und ganz ehrlich: Die Versprechen von mega-abnehmen in kürzester Zeit füttern nur Dein Wunschdenken und das Prinzip Hoffnung. Irgendwann muss es doch mal funktionieren! Die Realität sieht meistens anders aus:

Du stehst mitten im Leben, hast einen Beruf, der Dich echt fordert, vielleicht bist Du sogar selbständig. Du hast Familie, um die Du Dich kümmerst. Deine – auch nur gedankliche – To do-Liste wird immer länger, und so ein Haushalt macht sich trotz Unterstützung nicht von alleine. Dazu kommen alle möglichen Termine, gerne auch mal kurzfristig. Tausend Dinge, an die Du denken und die Du organisieren musst. Ach ja, ein bisschen Zeit für Sport oder Lesen oder Entspannung hättest Du schon auch gern.

Dann stellst Du fest, dass sich da doch ein paar Kilos zu viel bei Dir breitgemacht haben, und die sollen jetzt weg. Was passiert? Du packst Dir diese Aufgabe noch obendrauf, quetschst sie in Deinen übervollen Tag. Du schaffst es, Dich einige Tage oder sogar einige Wochen an Deinen Plan zu halten – bis Dich der Alltag überrennt und für Dein Abnehm-Vorhaben einfach keine Zeit und kein Platz mehr ist. Ich nenne das dann: Es fällt vom Band im Kopf hinten runter …  Kennst Du, oder?

Laufband - manches fällt hinten runter

Foto: Pixabay

Dein Vorhaben braucht Platz und Aufmerksamkeit – im Kopf und im Leben

Wenn wir Gewohnheiten verändern wollen, etwas Neues in unser Leben holen oder Dinge anders machen wollen als bisher, dann muss das ins unserem Kopf erstmal an den „Torwächtern“ vorbei (die entscheiden, ob was wichtig genug ist, Platz im Hirn zu beanspruchen). Die eigentliche Arbeit ist dann, das Thema ständig präsent zu halten, damit es eben nicht wieder „hinten runter fällt“. Das heißt, wir müssen uns damit auseinandersetzen, es uns immer wieder ins Gedächtnis rufen, darauf rumdenken.

Unser Gehirn ist so ausgerichtet, dass es am besten mit Bildern und Emotionen arbeiten kann. DIE bleiben präsent.

 

Mein Tipp und mein Geschenk für Dich

In meinen Coachings arbeite ich deshalb auch mit der Aufgabe, ein Motivationsbild, ein sogenanntes Vision-Board zu erstellen. Vielleicht hast Du dieses Ausdruck ja schon mal gehört? Okay, aber was genau ist das jetzt und was bringt das? Meine Antwort:

Jede Menge Klarheit und positive Energie!

Es geht nämlich dabei darum, Dich wirklich auf das Thema zu konzentrieren und Dich damit auseinanderzusetzen, was Du erreichen willst. (Du erinnerst Dich an die Torwächter?). Das ist die eine Seite.

Auf der anderen Seite suchst Du Dir Motivation und gedankliche positive Unterstützung für Dein Vorhaben.

 

Jetzt aber mal handfest!

Ganz praktisch gestaltest Du Dir dafür eine Pinwand, auf der in der Mitte Dein Ziel steht. Ein Stern ist dafür ganz toll, weil der so große Symbolkraft hat. Und dann? Dann kannst Du Dir da physisch alles hinhängen, was Du gerne anschaust, was Dich motiviert: Sprüche, Bilder, Urlaubsfotos, Stoffe, Postkarten, Kleidungsstücke, Zeitungsausschnitte. Vielleicht ein Foto, auf dem Du Dir supertoll gefällst? Du kannst auch ganz kreativ werden und Bilder malen, Sprüche schreiben, Skizzen zeichnen …

Das Wichtige ist: Jedes Mal, wenn Du dieses Vision-Board anschaust und/oder gestaltest, soll es Dir positive Energie vermitteln.

Warum hast du angefangen?

Foto: Pixabay

Dein Vision-Board WILL Dich unterstützen

Damit Dich Dein Vision-Board aber auch gut unterstützen kann, ist es ganz wichtig, dass es nicht in irgendeiner Ecke versauert. Platziere Dir Deine Pinwand dort, wo Du jeden Tag oft vorbeikommst. Und dann nimm Dir jedes Mal die Zeit, dieses Vision-Board mindestens eine Minute auf Dich wirken zu lassen.  Denn immer, wenn Du Diese positive Energie auf Dich wirken lässt, merkt Dein Kopf, dass da was wichtig ist und Platz braucht!

So behältst Du Dein Vorhaben im Blick und im Kopf, auch wenn es mal hektisch und unübersichtlich wird!

Vielleicht fragst Du Dich jetzt: „Schön und gut, aber WAS mach ich an dieses Vision-Board dran? Ich hab so gar keine Idee …“ – Dann hab ich da was für Dich, ein Geschenk. 🙂

Hier findest Du meine Inspiration und Vorlage für Dein Vision-Board.

Freebook Vision-Board herunterladen (klick)

Titelbild Freebook

Ich habe darin einige Fragen zusammengestellt, die Dir das Anfangen leichter machen sollen. Nimm Dir ein bisschen Zeit und gehe in Deine Gefühlswelt – lass Dich anregen und inspireren von meinen Fragen. Ich bin sicher, nach und nach fällt Dir von selbst noch ganz viel mehr ein.

Ich freue mich, wenn Du es ausprobierst und mir dann erzählen magst, wie es Dir damit geht!

Bleib selbst-bewusst!
Deine Anja

Mal angenommen, … (Frage an meine Leser)

Blogtitel Mal angenommen

„Beständig ist allein der Wandel!“
Dieser Satz trifft es wohl  ziemlich gut – nur wenig bleibt, wie es ist, und manchmal braucht man Platz für etwas Neues.

Etwas Neues bei mir, hmmm – ja, da gibt es schon etwas, was gerne in die Welt möchte. Aber weil ich ja nicht einfach ins Blaue werkeln will, sondern meine Arbeit für Dich wertvoll und erfolgreich sein soll, will ich Dich heute etwas fragen:

Mal angenommen, es gäbe einen Kurs, der Dir weit weg von Kalorienzählen, Messen, Wiegen, Verkneifen und Verzichten vermittelt, wie Du „besser essen“ in Deinem Leben und in Deinem Alltag verankern kannst.
Mal weiter angenommen, da kommen auch so Themen vor wie „gute und schlechte Lebensmittelfreunde“, „Essen genießen“, „Raum für wert-volles Essen in Deinem Leben“ – also sehr viel, was VOR dem Kochen und Essen stattfindet.

Angenommen, diesen Kurs könntest Du zuhause in Deinem eigenen Tempo, in Deinem eigenen Umfeld machen – alles, was Du für den Kurs brauchst, kommt ganz praktisch in Dein E-Mail-Postfach.

Noch weiter angenommen, bekommst Du in diesem Kurs Tipps und Inspirationen, wie Du in stressigen und frustigen Momenten anders handeln kannst als zu essen …

Und wenn wir annehmen, dass da nicht „besser essen“, sondern „selbst-bewusst essen“ steht:

WIE würdest DU Dir diesen Kurs wünschen?
Schaust Du gerne ein Video oder hörst Du Dir die Einheit lieber an – oder bist Du eher der Lese-Fan?
Wie viele Einheiten wären für Dich okay? Vier, fünf, sechs?
Würdest Du die Option auf ein persönliches Gespräch gut finden?
Wie müsste so sein Kurs sein, damit er Dir was bringt?
Und wie würde Dich die Info am besten erreichen, dass es so einen Kurs gibt?

Sag doch mal … !!

Du siehst, ich würde mich über Deine Rückmeldung wirklich freuen. Vielleicht hast Du diese Fragen an Dich ja auch schon in meinem letzten Newsletter gelesen und jetzt fällt Dir spontan etwas dazu ein? Nur her damit! Ich möchte einen Kurs gestalten, der Dir wirklich etwas bringt. Schreib mir gerne eine E-Mail an kontakt@selbst-bewusst-essen.de.
(Aus diversen Gründen habe ich ja die Kommentarfunktion in meinem Blog abgestellt.)

Das ist Deine Chance, diesen Kurs von Anfang an mitzuerleben – die Planung, die Entstehung und am Ende der fertige Onlinekurs.

In eigener Sache

Blogtitel: In eigener Sache

In eigener Sache – Gedanken zum Leben und zum Arbeiten und zu selbst-bewusst essen

Im Moment tut sich bei mir sehr viel, sowohl arbeitstechnisch wie auch im privaten Bereich. Allerdings weniger im Sichtbaren, sondern eher gedanklich und im Hintergrund. Das ist erstens der Grund, warum ich gerade nicht so viel in meinen virtuellen Zuhauses veröffentliche, und zweitens der Grund, warum dieser Blogpost ein anderer ist als der, der eigentlich hier stehen sollte.

 

Dies ist kein irgendwie optimierter Artikel, sondern einer direkt aus meinem Herzen, in dem ich ganz viele Dinge anspreche und einige meiner Warums erkläre.

Selbstakzeptanz und Abnehmen

Eigentlich wollte ich nämlich darüber bloggen, warum für mich das Thema „Selbstakzeptanz“ bzw. „Wohlfühlen im eigenen Körper“ durchaus mit meinem Herzensbusiness „selbst-bewusst essen“ zusammenpasst, in dem es ja darum geht, etwas Körperliches zu verändern – nämlich am besten das Gewicht. Mein letzter Blogartikel drehte sich ja um den Film „Embrace – Du bist schön“.

Ich spreche jetzt mal aus meiner Erfahrung: Viele Menschen, die zu mir kommen, fühlen sich nicht (nur) mit ihrem Gewicht unwohl, sondern mit ihrer gesamten Situation.

Und mir geht es definitiv nicht um die Zahl, die die Waage anzeigt. Also, mir geht es schon darum – wenn das das ist, was Du erreichen willst und meine Unterstützung dabei möchtest. Aber in erster Linie ist es mein Ziel, dass Du Dich in Deinem Leben wieder wohlfühlst. Wenn dazu die Zahl auf der Waage gehört, okay. Wenn dazu gehört, dass die Süßkramschublade zubleiben soll, okay.  Wenn es darum geht, wie Du das alles in Deinem stressigen Alltag unterkriegst, okay. Machen wir!

Aber ich werde Dich sicher nicht in eine Vorgabe pressen, wieviel Du nun wiegen sollst bei Deine Größe. Ich werde Dir die glücklichmachenden Nudeln nicht wegnehmen, wenn Du sie brauchst. Ich taxiere Dich nicht nach Deinem Äußeren, sondern ich nehme Dich mit dem Anliegen ernst, mit dem Du zu mir kommst.

Es gibt einen Unterschied zwischen dem, was ich eine „M*Do***-Figur“ (Du weißt schon, Fastfood, Fertigpizza, Cola & Co.) nenne, und dem genetischen Erbe, das in der Körperform sichtbar wird (die breiten Hüften, ne?). Es gibt körperliche Eigenheiten, die Du nicht verändern kannst, aber es gibt auch Formen, die kannst Du verändern. Wenn Du das möchtest! Denn: Wer bin ich, Dir vorzuschreiben, wie Deine Figur auszusehen hat? Wieso sollte ich Dir vorschreiben, was Du essen oder nicht essen sollst?

Wenn Du selbst etwas ändern möchtest und Dir eine Wegweiserin und Begleiterin dabei wünschst – dann, und nur dann bin ich gefordert und sehr gerne für Dich da! Dann rocken wir das zusammen!

Und das bringt mit zum zweiten Punkt auf dieser Reise: Die Werte, die ich lebe und für die ich stehe.

Werte und Wertschätzung

Darüber habe ich in letzter Zeit viel nachgedacht.  Und mich auch mit meiner Businessbuddy (klingt doch schöner als „Mastermind-Partnerin“, oder?) lange darüber unterhalten. Außerdem habe ich in den letzten Wochen einige Interviews und Selbstbeschreibungen in der Onlinewelt geben dürfen, für die ich arg gehirnt habe: Wofür stehe ich? Und da tauchen immer wieder dieselben Wörter auf:

Wertschätzung, Würde, Respekt, Empathie, Geradlinigkeit, Ehrlichkeit,
Selbstverantwortung und Selbstbewusstsein.

Um es mit berühmteren Worten auszudrücken: Hier stehe ich, ich kann nicht anders!

Was mir aber auch noch wichtig ist – und das ist die dritte Station auf dieser Reise:

Weniger ist mehr

Das ist sozusagen der innere Kern von meinem Herzensbusiness. Vieles von dem, was um uns herum ist, wird nur produziert, damit wir es kaufen bzw. konsumieren. Wir brauchen es nicht mal notwendig! Wir sollen es nur haben wollen! Ob das nun Lebensmittel sind, Klamotten, elektronische Geräte, Tüddelkram, Lesestoff, Fernsehsendungen, wasauchimmer! Jeder scheint zu wissen, was gut für uns ist und das uns auch unbedingt entgegenbrüllen zu müssen. Wenn es um das Thema Essen geht, bin ich da ziemlich immun dagegen. Aber …

Wenn man aber nun ein eigenes Business hat und eine Dienstleistung anbietet, dann ist die Gefahr groß, in diesen Strudel zu geraten und mitbrüllen zu wollen. Ich gebe es zu: In diesem Irrgarten hatte ich mich ein bisschen verlaufen. Und gerade heute bekam ich nochmal den Gedankenstups dazu und – ja nun

Ich bin kein Brüllaffe.

So, jetzt ist es raus…
Ich schreibe und poste dann etwas, wenn ich etwas zu sagen und zu geben habe. Ich poste nicht einfach nur Bildchen, um Content zu produzieren und auf allen Kanälen „sichtbar“ zu bleiben. Ich hab’s probiert – das bin ich nicht! Ich teile auf Facebook nicht um des Teilens willen, sondern weil ich den Inhalt für sinnvoll halte! Ich mag meine kostbare Zeit nicht im Netz verbringen, nur um den nächsten „ultimativen Guide“ und noch eine „Steigerung der Sichtbarkeit“ und noch mehr „wie Du jetzt echt aber mal 100 %“ zu lesen und selbst etwas ähnliches zu verbreiten. Ich habe für mich gemerkt: Ich verletze damit meinen eigenen Grundsatz von weniger ist mehr. Meine kostbare Zeit gehört meinen Kundinnen und Kunden, meinen Herzensanliegen, meinen Unterstützern und mir. Meine Onlineaktivitäten sind für mich ein Werkzeug, kein Selbstzweck.

Was Du nicht willst, das man Dir tu …

Und weil ich selbst nicht angebrüllt werden möchte, doch jetzt endlich etwas zu kaufen, brülle ich auch selbst niemanden an. Du findest auf meiner Internetseite kein nerviges Popup, das Dich anwackelt, doch endlich den Newsletter zu abonnieren! Ich halte Dich einfach für so klug, dass Du mein Newsletterabo findest, wenn Dich mein Input und meine Leistung interessiert. So halte ich das nämlich selbst auch.

Es wird bald auch keinen Tausch „Mailadresse gegen Freebie“ mehr bei mir geben, sondern etwas, dass Du Dir ohne eine Gegenleistung (ja, auch eine Mailadresse ist eine Gegenleistung) einfach so herunterladen kannst. Und ich mag auch niemandem, der sich neu für meinen Newsletter einträgt, täglich (automatisierte) Mails schicken.

Meine Preise stehen bei meinen Angeboten dabei, weil mich selbst nichts mehr nervt, als seitenlang mit den Vorteilen eines Kurses, eines Workshops, einer Dienstleistung bombardiert zu werden, durchzuscrollen und keine Antwort auf die Frage zu finden „Was kostet es?“ – Dafür muss man dann nämlich erstmal auf „anmelden“ klicken.
Mag ich nicht, deshalb gibt es das bei mir nicht. Ebensowenig wie ständig neue Seiten, die noch wieder was Tolleres bieten.

Und hier schließt sich der Kreis dann wieder für mich. 🙂

Wenn Du bis hierher gelesen hast: Uff – dankeschön! Vielleicht bin ich ja jetzt für Dich etwas „greifbarer“ geworden.

Mir tut es gut, mich selbst klarzustellen.

Du siehst aber auch, ich halte Dich für fähig, mit mir Kontakt auf einem der vielen Wege aufzunehmen, über die ich erreichbar bin – wenn das jetzt genau das ist, was Du tun willst.

In diesem Sinne
bleib selbst-bewusst

Deine Anja

P.S: Die Kommentarfunktion in meinem Blog ist bis auf Weiteres deaktiviert. Auch für Spamkommentare ist mir meine Zeit nämlich zu wertvoll!

Zum Film Embrace

Tasse mit Titel Zum Film Embrace Du bist schönZum Film „Embrace“ – was mich bewegt und wie es mich bewegt …

Dazu gibt es einen kleinen Blogartikel, nachdem mich die Technik für ein Live-Video bei Facebook im Stich lässt. Also nun meine Gedankengänge dazu zum Lesen.

Der Film „Embrace – Du bist schön“ wurde gestern Abend bei Arte gezeigt und ist noch in der Mediathek verfügbar bis zum 17.04.2018. (Hier ist der Link zu Arte.) An dem Tag, an dem er im letztne Jahr in den Kinos lief, hatte ich natürlich ausgerechnet keine Zeit. Toll, dass ich das jetzt nachholen konnte. Ich habe ihn mir gleich zweimal via Mediathek angesehen – und ja, er bewegt mich so, dass ich noch heute früh auf der Laufrunde darüber nachgedacht habe und mich plötzlich gewundert habe, warum ich schon wieder vor meiner Tür stehe. So sehr war ich in den Gedankengängen dazu, da war leider nicht so viel mit Achtsamkeit. 🙂

Der Film hat so viele Details, die alle allein schon wieder eigene Filme wert wären.

Ich weiß nicht, was mir mehr nachhängt: Die Tatsache, dass schon für fünfjährige!! Mädchen Abnehmen ein Thema ist oder wie groß die Häme und die Hetze gegenüber Frauen ist, die ihren Körper zeigen wie er ist.

Zum ersten Punkt: Mit fünf Jahren! Das ist krank. Ich finde, hier ist die Gesellschaft (ja, auch ich) in der Verantwortung, Vorbilder zu schaffen, an denen sich Mädchen orientieren können. Jenseits von schön, hübsch, schlank und vor allem jenseits von sexy! Bei den Bildern von den hochgestylten Kindern in den lasziven Posen war ich nahe dran, in die Tischkante zu beißen. Das. darf. nicht. sein!

Ab dem Alter von zwölf Jahren kann ich es eher verstehen, wenn die Mädchen sich vergleichen und ihren Körper als etwas wahrnehmen, was nicht in das mediale Schema passt. Ich kann mich noch gut daran erinnen, wie es mir in diesem Alter ging. Ich hatte nämlich aus dem Lostopf des Lebens so ein paar eher unschöne Karten gezogen: Ich trug eine dicke Brille und außerdem eine feste Zahnspange. Beides nicht gerade geeignet, sich hübsch zu finden. Außerdem kamen irgendwann die Bemerkungen meiner Mutter über mein „gebärfreudiges Becken“ dazu – hieß das jetzt, ich wäre zu breit??

Ich habe lange gebraucht, um meinen Körper als mein Zuhause zu fühlen, und ich bin überglücklich, dass ich es durch das Tanzen geschafft habe, mich heute mit mir selbst wohl zu fühlen.

Die mediale Bilderwelt ist sowieso so ein Punkt. Mein Gegengewicht ist meine ComeTogether-Veranstaltung am 27. April 2018 in meiner Praxis. (Link zur Info). An diesem Abend geht es genau darum, nämlich die Diät- und Abnehmstrecken in den Zeitschriften, den Büchern, in der Onlinewelt etc. – und was sie mit uns machen (sollen). Ich werde sie mit den Teilnehmerinnen ordentlich durchleuchten und im besten Fall komplett zerpflücken!

Das zweite Thema … Ich kann mir solche „Shitstorms“ nur damit erklären, dass das Weltbild der Frauen, die sich zu Hetz- und Hämekommentaren genötigt sehen, erschüttert wird. Sie stecken wohl unglaublich viel Zeit und Energie in den Sport, sie verkneifen sich das essen, sie trainieren und optimieren und quälen sich, fühlen sich nur vordergründig (optisch) gut damit – und dann kommt eine andere Frau daher und zeigt einfach ihren Körper so wie er ist. Und wie glücklich sie damit ist. Der ganze Aufwand wird damit quasi ad absurdum geführt. Das ist – wie gesagt – meine Einschätzung.

Was will ich Dir nun konkret sagen?

Erstens: Bitte lass Dich nicht frustrieren und kaputtmachen durch mediale Vorbilder, die real gar nicht vorhanden sind!! All die Bilderschönheiten sehen in Wirklichkeit nicht so aus, es gibt KEIN Bild, das nicht gephotoshopt ist! Mach Dir bewusst, dass solche Körper physisch einfach nicht existieren.

Zweitens: Sie Deinen Körper als Dein Zuhause an. Deine Wohnung pflegst Du ja auch, Du hältst sie in Ordnung, machst sie hübsch und zu Deinem Wohlfühlort. Sport und Bewegung sind dazu da, Deinen Körper in Aktion und ein Stück weit gesund zu halten. Niemals aber solltest Du Sport nur aus dem Grund treiben, um abzunehmen oder Deinen Körper in eine Form zu zwingen, die er anatomisch vielleicht gar nicht erreichen kann!

Pflege Dich mit gutem Essen, lass das Fertigfutter und die industriell hergestellten „Lebensmittel“ sein, verzichte auf Essen mit künstlichen Inhaltsstoffen – damit tust Du Dir viel Gutes!

Drittens: Dringende Anguck-Empfehlung für den Film.

Was nehme ich für mich selbst aus diesem Film mit?

Ich glaube, ich werde den einen Satz übernehmen, den eine der Frauen im Film sagt:
„In meiner Gegenwart darf keine Frau schlecht über ihren Körper reden!“

Das finde ich so toll – lasst uns stattdessen das Gute und Wundervolle an unseren Körpern sehen! Wie stark sie sind, was sie alles leisten können, wie sie durch die Höhen und Tiefen unseres Lebens zu uns halten!

Dranbleiben mit dem Wochenplan

Titel selbst-bewusst essen - Dranbleiben mit dem WochenplanWie kann Dir ein Wochenplan beim selbst-bewussten Essen und beim Dranbleiben helfen?

Auf Facebook habe ich mich letztens unter meinen Followern ein bisschen umgehört mit der Freitags-Frage: „Vorgeplant oder spontanes Kochen?“ Die Antwort, die öfter gegeben wurde, war „spontan“. Das hat mich zugegeben doch etwas überrascht. Deswegen möchte ich heute bei Dir mal ein bisschen für den Wochenplan werben. Ich mag ihn nämlich sehr gerne.

Uff, Wochenplan – das klingt ja schon wieder so lästig und nervig und nach noch einem ToDo mehr! Aber eigentlich möchte der Wochenplan Dir Dein Leben leichter machen und Dir helfen, das umzusetzen, was Du Dir in Bezug auf Dein Essen vorgenommen hast. Er ist Dein Freund für Entscheidungen, die Du schon getroffen hast und nicht jeden Tag neu aushandeln musst.

Vielleicht noch vorab: Es geht hier nur um die tägliche HAUPTmahlzeit. Die kann mittags oder abends sein. Dann sitzen im Idealfall alle gemeinsam am Essenstisch.

Was bringt Dir denn so ein Wochenplan?
Im besten Fall Struktur, Klarheit, Sicherheit und Erfolgserlebnisse! Du ersparst Dir nämlich die zeitraubenden Gedanken darüber, was Du denn heute kochen könntest und wie Du das noch unterbringen sollst, wo doch Dein Tag eh schon so vollgepackt ist.
Aber er braucht dafür etwas von Dir, der Wochenplan: Ein kleines bisschen Zeit.

Wochenplan, okay – aber wie?
Keine Sorge, Du musst das nicht generalstabsmäßig angehen. Am besten suchst Du Dir zunächst mal einen Tag aus, an dem Du etwa eine halbe Stunde dafür einplanen kannst. Vielleicht der Sonntag, oder der Tag, bevor Du Deinen Wocheneinkauf machst.
Nimm Dir einfach Zettel und Stift und Deinen Terminkalender. Gerne noch eine Tasse Tee oder Kaffee dazu.
Die erste Überlegung ist: Wie sehen die kommenden sieben Tage terminmäßig aus?
Gibt es Termine außer Haus, bei Dir oder bei anderen Familienmitgliedern? Wie sieht die Abendplanung an den einzelnen Tagen aus? An welchen Tagen wird es eher ein Mittagessen, an welchen ein Abendessen? Wie haben die Kinder Schule (wenn Du Kinder hast)? Vielleicht gehst Du zum Sport? Was ist wie organisiert? Dafür durchforstest Du Deinen Terminkalender.
Jetzt hast Du schon mal einen guten Überblick, an welchen Tagen mehr Zeit ist und an welchen es schnell gehen muss.
Lass diesen Schritt bitte nicht aus! Er sorgt für Klarheit und Übersicht!

Im zweiten Schritt überlegst Du Dir, welches Essen Du an welchen Tagen unterbringen kannst und möchtest. Quasi bringst Du jetzt die Fäden zusammen: Was möchtest Du diese Woche gerne essen und an welchem Tag passt es?

Ich gebe Dir am besten ein kleines Beispiel:
Wenn Du die Planung am Freitag machst (weil Samstag Einkaufstag ist), dann steht auf Deinem Zettel jetzt einfach nur:

Wochenplan Notiz Wochentage(Wie Du siehst: Quick and dirty reicht völlig aus!)

Geplant hast Du vielleicht:
2 x Fleisch, 2 x fleischlos, 1 x was mit Kartoffeln, 1 x was mit Nudeln, 1 x was mit Reis, 1 x kalt, 1 x was aus dem Ofen, vielleicht mal Fisch oder Geflügel …

Du weißt jetzt, dass Du am Dienstagabend gleich wieder losmusst zum Termin und nicht viel Zeit zum Kochen ist. Freitag bist Du eingeladen. Der Sonntag ist dafür gemütlich.

Jetzt ist es Zeit für den dritten Schritt: Was hast Du denn noch so im Vorrat, was bald verbraucht werden sollte? Hm, der Quark läuft bald ab. Die Eier müssten auch verarbeitet werden. Ach, noch Putenschnitzel eingefroren, aber kein Gemüse mehr an Bord. So oder so ähnlich wird der Schrankinhalt zurückgucken, wenn Du reinguckst. 🙂

Du hast eine Idee, worauf es hinausläuft, oder?

Samstag ist mit Erledigungen ausgefüllt, also vielleicht Pellkartoffeln mit Quark.
Sonntag ein etwas aufwändigeres Essen mit Fleisch und Kartoffeln und grünem Salat.
Montag:  Hm, die Pute mit Reis und Salat.
Dienstag ist der perfekte Tag für ein kaltes Abendessen – geht schnell.
Mittwoch wäre ideal für einen Nudelauflauf.
Donnerstag: Eine schnelle Gemüsepfanne passt gut.
Am Freitag brauchst Du Dich nicht kümmern.

Wie gesagt, das Ganze ist jetzt nur ein Beispiel. Bei Dir sind es andere Gerichte, andere Vorlieben, andere Strukturen.

Mit einem Plan in dieser Art in der Hinterhand kannst Du ganz viele Hürden beim Dranbleiben umgehen:
– Du musst nicht jeden Tag neu darüber nachdenken was Du essen sollst.
– Du brauchst nicht spontan auf dem Heimweg noch was zu essen besorgen.
– Du musst nicht auf die TK-Pizza oder den Imbisswagen ausweichen.
– Du wirst nicht von plötzlichen Änderungen im Wochenablauf überrascht.

Und das sind doch schon ein paar gute Argumente für das fleißige Helferlein „Wochenplan“ 🙂 Außerdem kann ich Dir versichern: Nach ein paar Wochen schüttelst Du den aus dem Handgelenk.

Höre ich da ein paar ganz leise „Abers“? Die schauen wir uns mal näher an:

Ich bin aber eher der spontane Typ und mag mich nicht so gerne festlegen!
Das ist auch völlig in Ordnung. Aber Du hast Dir ja etwas vorgenommen, nämlich anders zu essen und vor allem an den neuen Gewohnheiten dranzubleiben. Es geht zuallererst darum, das Thema Essen nicht jeden Tag neu durchdenken zu müssen.

Ich kann gar nicht absehen, wie meine Woche verläuft, weil alles ungeplant kommt!
Ja, auch das gibt es natürlich. Um so wichtiger finde ich es, dass Du einen Plan hast – den Du notfalls umstellen kannst. Dein Vorrat muss es Dir leicht machen, gut zu essen! Also, wenn Du in den Schrank guckst, sollte auch was „Vernünftiges“ zurückgucken.

Was mache ich, wenn sich im Wochenverlauf was ändert?
Ganz einfach den Tagesplan umstellen. 🙂
Es ist ja nichts in Stein gemeißelt. Leben ist das, was uns passiert, während wir Pläne machen.

Und wenn ich spontan so gar keine Lust habe?
Dann ist auch das okay. Du MUSST nicht. Aber die Möglichkeit zu haben, sich was Leckeres aus dem Vorrat zu zaubern, macht Dich unabhängiger.

Jetzt kannst Du ganz easy noch Deinen Einkaufszettel schreiben.

Natürlich würde mich jetzt brennend interessieren, wie es Dir damit so geht. Ein Wochenplan – Freund oder eher Feind? Wie klappt es mit dem Vorausplanen?
Wie immer gilt: Lass es mich gerne wissen!

Bleib selbst-bewusst! 🙂