In eigener Sache

Blogtitel: In eigener Sache

In eigener Sache – Gedanken zum Leben und zum Arbeiten und zu selbst-bewusst essen

Im Moment tut sich bei mir sehr viel, sowohl arbeitstechnisch wie auch im privaten Bereich. Allerdings weniger im Sichtbaren, sondern eher gedanklich und im Hintergrund. Das ist erstens der Grund, warum ich gerade nicht so viel in meinen virtuellen Zuhauses veröffentliche, und zweitens der Grund, warum dieser Blogpost ein anderer ist als der, der eigentlich hier stehen sollte.

 

Dies ist kein irgendwie optimierter Artikel, sondern einer direkt aus meinem Herzen, in dem ich ganz viele Dinge anspreche und einige meiner Warums erkläre.

Selbstakzeptanz und Abnehmen

Eigentlich wollte ich nämlich darüber bloggen, warum für mich das Thema „Selbstakzeptanz“ bzw. „Wohlfühlen im eigenen Körper“ durchaus mit meinem Herzensbusiness „selbst-bewusst essen“ zusammenpasst, in dem es ja darum geht, etwas Körperliches zu verändern – nämlich am besten das Gewicht. Mein letzter Blogartikel drehte sich ja um den Film „Embrace – Du bist schön“.

Ich spreche jetzt mal aus meiner Erfahrung: Viele Menschen, die zu mir kommen, fühlen sich nicht (nur) mit ihrem Gewicht unwohl, sondern mit ihrer gesamten Situation.

Und mir geht es definitiv nicht um die Zahl, die die Waage anzeigt. Also, mir geht es schon darum – wenn das das ist, was Du erreichen willst und meine Unterstützung dabei möchtest. Aber in erster Linie ist es mein Ziel, dass Du Dich in Deinem Leben wieder wohlfühlst. Wenn dazu die Zahl auf der Waage gehört, okay. Wenn dazu gehört, dass die Süßkramschublade zubleiben soll, okay.  Wenn es darum geht, wie Du das alles in Deinem stressigen Alltag unterkriegst, okay. Machen wir!

Aber ich werde Dich sicher nicht in eine Vorgabe pressen, wieviel Du nun wiegen sollst bei Deine Größe. Ich werde Dir die glücklichmachenden Nudeln nicht wegnehmen, wenn Du sie brauchst. Ich taxiere Dich nicht nach Deinem Äußeren, sondern ich nehme Dich mit dem Anliegen ernst, mit dem Du zu mir kommst.

Es gibt einen Unterschied zwischen dem, was ich eine „M*Do***-Figur“ (Du weißt schon, Fastfood, Fertigpizza, Cola & Co.) nenne, und dem genetischen Erbe, das in der Körperform sichtbar wird (die breiten Hüften, ne?). Es gibt körperliche Eigenheiten, die Du nicht verändern kannst, aber es gibt auch Formen, die kannst Du verändern. Wenn Du das möchtest! Denn: Wer bin ich, Dir vorzuschreiben, wie Deine Figur auszusehen hat? Wieso sollte ich Dir vorschreiben, was Du essen oder nicht essen sollst?

Wenn Du selbst etwas ändern möchtest und Dir eine Wegweiserin und Begleiterin dabei wünschst – dann, und nur dann bin ich gefordert und sehr gerne für Dich da! Dann rocken wir das zusammen!

Und das bringt mit zum zweiten Punkt auf dieser Reise: Die Werte, die ich lebe und für die ich stehe.

Werte und Wertschätzung

Darüber habe ich in letzter Zeit viel nachgedacht.  Und mich auch mit meiner Businessbuddy (klingt doch schöner als „Mastermind-Partnerin“, oder?) lange darüber unterhalten. Außerdem habe ich in den letzten Wochen einige Interviews und Selbstbeschreibungen in der Onlinewelt geben dürfen, für die ich arg gehirnt habe: Wofür stehe ich? Und da tauchen immer wieder dieselben Wörter auf:

Wertschätzung, Würde, Respekt, Empathie, Geradlinigkeit, Ehrlichkeit,
Selbstverantwortung und Selbstbewusstsein.

Um es mit berühmteren Worten auszudrücken: Hier stehe ich, ich kann nicht anders!

Was mir aber auch noch wichtig ist – und das ist die dritte Station auf dieser Reise:

Weniger ist mehr

Das ist sozusagen der innere Kern von meinem Herzensbusiness. Vieles von dem, was um uns herum ist, wird nur produziert, damit wir es kaufen bzw. konsumieren. Wir brauchen es nicht mal notwendig! Wir sollen es nur haben wollen! Ob das nun Lebensmittel sind, Klamotten, elektronische Geräte, Tüddelkram, Lesestoff, Fernsehsendungen, wasauchimmer! Jeder scheint zu wissen, was gut für uns ist und das uns auch unbedingt entgegenbrüllen zu müssen. Wenn es um das Thema Essen geht, bin ich da ziemlich immun dagegen. Aber …

Wenn man aber nun ein eigenes Business hat und eine Dienstleistung anbietet, dann ist die Gefahr groß, in diesen Strudel zu geraten und mitbrüllen zu wollen. Ich gebe es zu: In diesem Irrgarten hatte ich mich ein bisschen verlaufen. Und gerade heute bekam ich nochmal den Gedankenstups dazu und – ja nun

Ich bin kein Brüllaffe.

So, jetzt ist es raus…
Ich schreibe und poste dann etwas, wenn ich etwas zu sagen und zu geben habe. Ich poste nicht einfach nur Bildchen, um Content zu produzieren und auf allen Kanälen „sichtbar“ zu bleiben. Ich hab’s probiert – das bin ich nicht! Ich teile auf Facebook nicht um des Teilens willen, sondern weil ich den Inhalt für sinnvoll halte! Ich mag meine kostbare Zeit nicht im Netz verbringen, nur um den nächsten „ultimativen Guide“ und noch eine „Steigerung der Sichtbarkeit“ und noch mehr „wie Du jetzt echt aber mal 100 %“ zu lesen und selbst etwas ähnliches zu verbreiten. Ich habe für mich gemerkt: Ich verletze damit meinen eigenen Grundsatz von weniger ist mehr. Meine kostbare Zeit gehört meinen Kundinnen und Kunden, meinen Herzensanliegen, meinen Unterstützern und mir. Meine Onlineaktivitäten sind für mich ein Werkzeug, kein Selbstzweck.

Was Du nicht willst, das man Dir tu …

Und weil ich selbst nicht angebrüllt werden möchte, doch jetzt endlich etwas zu kaufen, brülle ich auch selbst niemanden an. Du findest auf meiner Internetseite kein nerviges Popup, das Dich anwackelt, doch endlich den Newsletter zu abonnieren! Ich halte Dich einfach für so klug, dass Du mein Newsletterabo findest, wenn Dich mein Input und meine Leistung interessiert. So halte ich das nämlich selbst auch.

Es wird bald auch keinen Tausch „Mailadresse gegen Freebie“ mehr bei mir geben, sondern etwas, dass Du Dir ohne eine Gegenleistung (ja, auch eine Mailadresse ist eine Gegenleistung) einfach so herunterladen kannst. Und ich mag auch niemandem, der sich neu für meinen Newsletter einträgt, täglich (automatisierte) Mails schicken.

Meine Preise stehen bei meinen Angeboten dabei, weil mich selbst nichts mehr nervt, als seitenlang mit den Vorteilen eines Kurses, eines Workshops, einer Dienstleistung bombardiert zu werden, durchzuscrollen und keine Antwort auf die Frage zu finden „Was kostet es?“ – Dafür muss man dann nämlich erstmal auf „anmelden“ klicken.
Mag ich nicht, deshalb gibt es das bei mir nicht. Ebensowenig wie ständig neue Seiten, die noch wieder was Tolleres bieten.

Und hier schließt sich der Kreis dann wieder für mich. 🙂

Wenn Du bis hierher gelesen hast: Uff – dankeschön! Vielleicht bin ich ja jetzt für Dich etwas „greifbarer“ geworden.

Mir tut es gut, mich selbst klarzustellen.

Du siehst aber auch, ich halte Dich für fähig, mit mir Kontakt auf einem der vielen Wege aufzunehmen, über die ich erreichbar bin – wenn das jetzt genau das ist, was Du tun willst.

In diesem Sinne
bleib selbst-bewusst

Deine Anja

P.S: Die Kommentarfunktion in meinem Blog ist bis auf Weiteres deaktiviert. Auch für Spamkommentare ist mir meine Zeit nämlich zu wertvoll!