Nein. Einfach nein.

Aus der Kategorie “Dinge, die die Welt nicht braucht”.

Heute: Unsinnige Gewürzmischung

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Ich meine: Was ist daran schwer, das Rührei nach eigenem Gusto zu würzen? Wohl jeder dürfte Salz, Pfeffer, Paprika, Petersilie und Schnittlauch sowieso im Regal stehen haben. Wozu also solche überflüssigen Einheits-Gewürzmischungen? Damit sich der eigene Gaumen einem Standardgeschmack anpasst?

Zum Glück muss man nicht alles kaufen, was einem beim Einkaufen so begegnet …

Der Newsletter von selbst-bewusst essen

oder auch: Gut Ding braucht manchmal Weile!

Von Anfang an hatte ich nämlich die Idee im Kopf, meine Kunden und Interessenten mit einem Newsletter mit Tipps, Infos und Terminen auf dem Laufenden zu halten. Aber wie das manchmal so ist: Leben ist das, was Dir passiert, während Du Pläne machst.

Immer mal wieder nahm ich einen Anlauf, manchmal fraß mich die Technik, manchmal hatte ich keine Geduld für Text und Layout und das Arbeiten mit dem System, und manchmal war das Schreibenswerte auch schon vorbei, bis ich soweit war …

Aber nach dem Motto “Neuer Schwung und neue Struktur im neuen Jahr” ist nun mein erster Newsletter fertig und auf dem Weg zu seinen Lesern. Und das macht mich richtig glücklich! Vor allem motiviert es mich, damit weiterzumachen, eben weil ich dieses Kopfprojekt endlich einmal angegangen bin. Diesmal bin ich drangeblieben und habe mich auch von der Technik nicht entmutigen lassen. Erfolge spornen an, weiterzumachen!

Den Newsletter abonnieren können Sie hier auf der Startseite.
In der ersten Ausgabe gibt es drei Tipps für die Umsetzung der guten Vorsätze, die neuen VHS-Termine im Frühjahr und ein Rezept für ein fix gekochtes, leckeres Winteressen.

Und natürlich freue ich mich über Ihre Rückmeldungen!

Herzliche und schwungvolle Grüße
Anja Rödel

Wozu eine Ernährungsberatung? Oder: Die Reise zur Vernunft

“Ich weiß ja, was ich falsch mache. Ich sollte mehr gesunde Sachen essen, ich sollte regelmäßiger essen, ich sollte auf Schokolade und Chips verzichten und mich mehr bewegen. Wozu brauche ich denn eine Ernährungsberatung?”

Das ist eine berechtigte Frage. Denn in der Tat: Am mangelnden Wissen, wie es geht, liegt es nicht, dass die Kilos nicht weniger werden. Regalmeter an Ratgebern, Dutzende Foren und Tausende Internetseiten schreiben in schönen Worten, wie die Ernährung eigentlich auszusehen hat, und verlocken mit wunderschönen Bildern und noch mehr Motivation.

Was bringt also eine Ernährungsberatung? Diese Frage beantworte ich gerne mit einem Zitat aus Tabaluga oder Die Reise zur Vernunft  (Kennt das noch jemand? Habe ich jetzt mein Alter verraten? ;-) ): “Wenn Du die Vernunft suchst, darfst Du nicht im Trüben fischen!”

Nicht im Trüben fischen – das ist das Zauberwort! Immer wieder erlebe ich in den Gesprächen mit meinen Kunden, dass die Ursachen für das Übergewicht an den völlig falschen Stellen gesucht werden: “Ich esse zu viel!” “Ich esse zu unregelmäßig!” “Ich esse zu fett!” – doch bei genauem Hinsehen zeigt sich, dass oft ganz andere Faktoren den Ausschlag geben. So werden wahllos aktuelle Ernährungsratschläge oder Radikaldiäten ausprobiert, exotische Superfoods eingekauft, obskure Methoden aufgegriffen, ohne die eigentlichen Ursachen für die Gewichtszunahme zu kennen und vielleicht abstellen zu können.

Eine Ernährungsberatung leistet genau das: Sie findet zuallererst den aktuellen Stand des Kunden heraus: Wie ist die Ernährung bisher – was daran ist gut und wo sind die Schwachstellen? Und warum ist sie, wie sie ist? Erst dann kann wirklich sinnvoll im gemeinsamen Gespräch überlegt werden, wie viele Kilos in welchem Zeitraum purzeln können und welche Umstellungen dafür überhaupt notwendig und vor allem – ganz besonders – alltagstauglich sind.

Oder wie ich es auch gerne vergleiche: Wenn Sie Ihren aktuellen Standort nicht kennen und nicht wissen, wo genau Sie hinwollen – dann nützt Ihnen auch das beste Navi nichts! Oder?

Die Ernährungsberatung ist der beste Ausgangspunkt, um Klarheit in das Thema “Meine Ernährung” zu bringen – ganz neutral, ohne erhobenen Zeigefinger, persönlich, maßgeschneidert und mit einem klaren Leitfaden durch den Ernährungsdschungel. Noch besser: Kein schlechtes Gewissen mehr wegen dem (vielleicht vermeintlich) ungesunden Essen! Wäre das nicht unglaublich erholsam?

 

Selbermacher – Gemüsebrühe-Pulver

Manche “kleinen Helfer” in der Küche sind so etabliert und selbstverständlich, dass man bei der Verwendung gar nicht darüber nachdenkt. Gläser mit Pulver für Gemüse-, Hühner- oder Rinderbrühe zum Beispiel. Ich habe die viele Jahre auch verwendet, weil es einfach praktisch ist. Ich bin zwar irgendwann von “konventionell” auf “bio” umgestiegen, aber letztendlich ist der Inhalt der gleiche.

Die Zutatenliste liest sich so:
Meersalz, Maisstärke, Glukosesirup, Palmöl, Zwiebeln, Hefeextrakt, Karotten, Sellerie, Petersilie, Lauch, Curcuma, Macis, Liebstöckelblätter, Sellerieblätter, Pfeffer.

Den mengenmäßig größten Anteil macht also Salz aus, gefolgt von mehr oder weniger fragwürdigen Zusätzen (Maisstärke für die Bindung, Glukosesirup ist nichts anderes als Zucker, Palmöl ist auch in bio umstritten – und Hefeextrakt dient als Geschmacksverstärker). Nicht gerade das, was ich unter Gemüse verstehe …

Inzwischen allerdings gehört Gemüsebrühe bei mir in die Kategorie “muss ich nicht mehr kaufen” – denn die ist wirklich ganz leicht selbst gemacht!

Ich nehme einfach

1 Stange Lauch (Porree)
2 Karotten
1 kleine Zwiebel
1 Stück Sellerie
1 Büschel Petersilie
2 Eßlöffel grobes Meersalz.

Das Gemüse und die Petersilie putze und wasche ich, schneide es in feine Stücke, dann gebe ich alles in einen hohen Rührbecher und püriere mit dem Stabmixer alles so fein wie möglich. Anschließend das Meersalz dazu und noch einmal gründlich durchmixen. (Es bleiben immer ein paar gröbere Stücke drin, das macht überhaupt nichts.)

Abgefüllt in gut gereinigte Schraubgläser und im Kühlschrank aufbewahrt, hält die Mischung gut ein halbes Jahr, das Salz sorgt für die Konservierung.

Diese Menge an Gemüse ergibt bei mir etwa zwei bis drei kleine Einmachgläser.
Für die Soßen oder zur Bindung verwende ich einen großzügigen Teelöffel, für Suppe ein bis zwei Eßlöffel pro Teller. Man kann die Zutaten auch prima variieren, je nachdem was gerade im Vorrat ist.

Der Vorteil: keine Chemie, sehr viel mehr Geschmack und Frische – und wieder ein Stück Unabhängigkeit! :-) Probieren Sie es doch einfach einmal aus!

Gemuesebruehe

 

P. S.: Hühner- und Rinderbrühe benutze ich gar nicht mehr, die Gemüsebrühe reicht vollkommen aus. Denn eigentlich soll der Geschmack ja vom Fleisch bzw. vom Geflügel kommen, nicht aus “Aromen” …

Aus dem Nähkästchen

Oder: Wie kocht eigentlich eine Ernährungsberaterin?

“Machst Du eigentlich beim Kochen irgendetwas besonders oder wie kochst Du?” Diese Frage höre ich häufiger, und ich beantworte sie gerne! Denn ganz ehrlich: Ich koche auch nur mit Wasser! Doch, doch! Bei mir gibt es keine aufwendig inszenierte Kochkunst, ich mag erprobte Gerichte, die ich innerhalb von 20 bis 30 Minuten auf den Tisch bringen kann. Neue Rezepte, die mehr als sechs oder sieben Grundzutaten haben oder exotische Gewürze verlangen, sind mir suspekt. Kochen muss für mich praktisch sein, zumindest an Werktagen. Am Sonntag darf es dafür dann auch mal etwas umfangreicher sein.

Naja, ein paar kleine Besonderheiten gibt es schon:
Zum einen: Ich koche gerne. Ich empfinde Kochen nicht als “Arbeit”, sondern als selbstverständlich. Deshalb sorge ich auch dafür, dass Kochen auch in den Details Spaß macht. Zum anderen: Frische, hochwertige Zutaten von guter Qualität und liebevolle Zubereitung sind wirklich schon die halbe Miete. “Fertigfutter” gibt es wirklich nur in absoluten Ausnahme- und Notfällen.

Heute also einige Fotos aus meiner Küche:

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Wer mich kennt, der weiß, dass ich Plastik so weit wie möglich (ver-) meide. Ich liebe es, Gewürze und Nahrungsmittel in Schraubgläsern und in allen möglichen Größen von Einmachgläsern aufzubewahren. Letztens habe ich mir sogar einen neuen Messbecher aus Porzellan gegönnt, nachdem ich mich über mein olles Plastikteil einmal mehr geärgert hatte. Auf dem Herd kocht eine Hackfleischfüllung für die Cannelloni vor sich hin, links im Bild Salz, Kräuterpfeffer, Chiliflocken und die selbstgemachte Gemüsebrühe.

Im Topf sieht das so aus:

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Rechts kann man das Olivenöl erahnen.
Ach ja, meine Kochtöpfe begleiten mich schon viele Jahre. Auch hier macht sich Qualität bezahlt!

Und dazu der erste, ganz stolz geerntete Salat aus dem eigenen Garten:

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Den gab es mit einem Dressing aus Joghurt, Salz, Knoblauch, Kräutern und Zitronensaft.
Mein Garten ist für mich immer noch ein kleines Wunderland. Ich habe ja erst in diesem Jahr angefangen mit Kräutern und Gemüse – ich bin gespannt, wie sich das alles entwickelt. Leider hat der starke Regen in den letzten Tagen einigen Salatpflanzen zugesetzt.

Tja, jetzt habe ich dummerweise kein Foto von den fertigen Cannelloni gemacht. Ich gestehe: Wenn ich Essen auf dem Tisch habe, vergesse ich das Fotografieren! ;-)