Unsere Haltung bestimmt unser Verhalten

Titel: Unsere Haltung bestimmt unser Verhalten

Unsere Haltung bestimmt unser Verhalten

Dieser Satz begleitet mich nun schon so lange, dass er jetzt unbedingt endlich einen eigenen Blogpost bekommen muss. Da verbirgt sich nämlich ganz schön viel Inspiration dahinter – und die möchte ich so gerne mit Dir teilen.

Geht Dir das vielleicht auch so, dass Du gerne etwas verändern möchtest – also zum Beispiel gesünder essen oder Dich mehr bewegen -, aber irgendwie gleitest Du immer wieder in die alten Routinen und Verhaltensmuster zurück?

Manchmal hilft da eine einfache Übung, die ich Dir weiter unten vorstellen werde.
Und ich zeige Dir auch, was diese Übung mit Deiner Haltung zu tun hat.

Zunächst einmal aber mehr zum Thema Haltung.

Haltung aus zwei Perspektiven – Das Innen und das Außen

Die innere Haltung ist das, was Dich ausmacht. Dein Wesen, Deine Ansichten, Deine Werte, Deine Biographie. Vor allem die Werte haben hier einen hohen Stellenwert. Was ist Dir wichtig im Leben? Was hast Du bisher erfahren, wie ordnest Du es ein? Wie stehst Du zu bestimmten Themen – oder wie möchtest Du dazu stehen?
Wie willst Du anderen Menschen begegnen? Welche Art von Mensch möchtest Du in Dein Leben lassen, welche nicht?

Die innere Haltung ist auch ein Wegweiser für Dich selbst. Wenn Du zum Beispiel Wert auf eine gute Ernährung legst. Wenn Du darüber nachdenkst, welche Kleidung Du tragen möchtest – ob aus dem Billigladen oder doch etwas, in dem Du Dich zeitlos länger wohlfühlst. Welche Konsumwünsche Du Dir erfüllst, so dass Du lange Freude daran hast.

Meine absolut wichtigen Werte sind Respekt, Wertschätzung und Empathie.

Die äußere Haltung – ja, damit meine ich jetzt tatsächlich Deine Körperhaltung.
Es macht einen großen Unterschied, ob Du gebückt und mit einem krummen Rücken durch Dein Leben gehst, oder mit einer aufrechten Körperhaltung. Nicht nur, dass Du von Deinen Mitmenschen völlig anders wahrgenommen und eingeschätzt wirst – sondern Du selbst bist auch wacher und bekommst mehr davon mit, was um Dich herum vorgeht.
Mit einer gewissen Körperspannung nimmst Du den Raum ein, der Dir zusteht – bewusst und unbewusst auf einer energetischen Ebene. Übrigens bist Du mit einer aufrechten Körperhaltung auch beweglicher – sowohl körperlich wie auch im Kopf!

Haltung: Geduckt oder aufrecht?

 

Deine bewusste Haltung

Zusammen ergeben beide Perspektiven – das Innen und das Außen – Deine bewusste Haltung. Und die wiederum beeinflusst Dein Verhalten.

Mit dieser bewussten Haltung lässt Du Dich nämlich gar nicht mehr so leicht manipulieren und von außen beeinflussen! Werbung, Instrumentalisierung, Ausgenutztwerden – all das prallt nach und nach immer mehr von Dir ab. Und auch andere Dinge, die Dich zum Beispiel bei der Arbeit von Deinem Fokus ablenken wollen, haben weniger Macht über Dich.

 

2 Übungen für Deine Haltung

Mit diesen beiden Übungen schließe ich den Kreis zur Einleitung oben. 🙂
Probiere es doch einfach mal aus und lass Dich überraschen, was Deine (Körper-) Haltung mit Dir macht.

a) Das Sitzen am Schreibtisch
Vielleicht geht es Dir wie mir, und Du ertappst Dich ab und zu dabei, krummgebückt an Deinem Schreibtisch zu sitzen, Motiv „Schildkröte“, weil Deine Schultern bis zu den Ohren hochgezogen sind. Viel zu weit zum Bildschirm vorgebeugt und trotzdem lenkt Dich alles drumherum irgendwie total ab … Hat jemand meinen Fokus gesehen??

Also: Ab und zu ganz bewusst Deine Körperhaltung checken!
Richte Deinen Oberkörper auf, nimm die Schultern nach hinten-unten, atme mal tief ein, damit sich Dein Brustkorb heben kann, und nimm das Kinn weg von der Brust. Gedanklich kannst Du Dir noch ein Krönchen aufsetzen, damit Dein Kopf auch oben bleibt.
Jetzt versuche, diese Haltung bewusst einzunehmen. Erst mal für eine Minute, dann für zwei Minuten … steigere Dich langsam und kehre immer wieder zur bewussten Wahrnehmung zurück.

Das hilft mir immer, zu meinem Fokus zurückzukehren.

b) Die Einkaufswagen-Übung
Auch sehr gut einzusetzen, wenn immer mehr im Einkaufwagen landet, als Du eigentlich vorhattest …
Wenn Du das nächste Mal einkaufen gehst und so durch den Supermarkt hinter Deinem Einkaufswagen hergehst, dann nimm einmal ganz bewusst diese aufrechte Körperhaltung ein. Also nicht krummgebückt auf die Griffstange gelümmelt, sondern mit imaginärem Krönchen auf dem Kopf. 🙂

Und vielleicht merkst Du, wie Du wacher und achtsamer im Außen bist, Du vielen Impulsen und Werbungen widerstehen kannst. Und sich Dein Unterbewusstsein nicht mehr so leicht selbständig machen kann.

Also:

 

Haltung ist nicht immer leicht

Vor allem nicht die aufrechte Körperhaltung – frag mal, wie lange meine Tanzlehrerin an mich hingearbeitet hat. 😉 Ich weiß also sehr gut, dass es sich am Anfang total anstrengend anfühlt. Manchmal sogar ein kleines bisschen wehtut, weil der Körper sich etwas Neues angewöhnen soll. ABER – es lohnt sich definitiv! Und Du wirst merken, dass die Zeitspanne, die Du durchhalten kannst, immer länger wird. Erst eine Minute, dann zwei, dann fünf – erst ein Meter, dann drei, dann zehn.

In diesem Video auf meinem Youtube-Kanal kannst Du Dir die Einkaufswagen-Übung direkt nochmal anschauen.

Übrigens: In meinem Blogartikel Eine Frage der Haltung habe ich darüber auch schon ein bisschen geschrieben.

Und wenn Du noch mehr über meine Werte und meine Reise dorthin erfahren möchtest, dann schau gerne  in meinen Blogartikel In eigener Sache.


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In diesem Sinne: Bleib selbst-bewusst!
Deine Wegweiserin im Ernährungsdschungel

Foto Anja Rödel - Wegweiserin im Ernährungsdschungel

P. S.: Ich habe auch noch eine brandneue Inspiration für Dich – mein Kriegerinnen-Manifest.
Wenn Du Dich näher mit dem Thema Haltung für Dich beschäftigen möchtest, dann schau doch mal hier: Mehr Kriegerinnen-Spirit für Dich

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