5 Gründe für den Einkaufszettel

Titel: 5 Gründe für den Einkaufszettel

5 Gründe für den Einkaufszettel

(Beitrag aktualisiert im April 2022)

Wie ist das Dir, wenn Du einkaufen gehst? Schreibst Du einen Einkaufszettel und gehst gezielt durch den Supermarkt oder kaufst Du recht spontan das, was gerade nötig ist?

Ich weiß, “Einkaufszettel schreiben” ist etwas, was viele Leute als Idee gut finden, aber dennoch nie machen. Keine Zeit, spontane Einkäufe, keine Routine sind da Gegenargumente. Heute also mein Plädoyer pro Einkaufszettel.

Meine eigene Einkaufszettel-Routine

Ich erledige meistens am Samstag Vormittag meinen Großeinkauf. Meistens bin ich sehr zeitig unterwegs, das kommt meinen Gewohnheiten sehr entgegen: Ich bin Frühaufsteher und habe am liebsten so schnell wie möglich alles getan, gleichzeitig mag ich nicht dann einkaufen, wenn alle anderen ebenfalls einkaufen. Ich genieße es, den Wagen durch recht leere Gänge zu bugsieren und ungehindert in die Regale greifen zu können. Der Lebensmitteleinkauf ist für mich eine Sache, die ich einfach und unkompliziert “abhaken” können möchte.

Deshalb bin ich seit vielen Jahren auch ein Fan von “Einkaufszettel schreiben”. Das klingt erstmal spießig, langweilig, vorschriftsmäßig – ist es aber nicht!

Deshalb heute meine

fünf Hauptgründe, die für einen Einkaufszettel sprechen:

1. Nichts wird vergessen
Spontan geht das Olivenöl aus, das Reisglas ist auch schon bedenklich leer …  Gib Notizblock und Stift einen festen Platz in Ihrer Küche und notiere Dinge, die nachgekauft werden müssen, direkt und sofort! Wenn Du Tage später versuchst, Dich zu erinnern, dann fallen Dir diese Lebensmittel garantiert nicht ein.
Auch bei den in den nächsten Tagen geplanten Essen fehlt nicht plötzlich irgendetwas, nur weil man nicht wirklich alle Zutaten im Kopf parat hatte.

Einkaufszettel
(Foto: Pixabay)

2. Zeitersparnis
Mit der Liste ist der Einkauf erheblich kürzer und strukturierter, weil Du nicht ständig zurückrennen musst oder ratlos vor den Regalen stehen mit dem Gedanken “Was koche ich bloß?” – Diese Denkarbeit hast Du längst erledigt. Du brauchst nur noch abhaken …

3. Wochenplanung und optimale Vorratshaltung
Dem Einkaufszettel voraus geht die Planung, wie die kommende Woche voraussichtlich aussieht und was an den einzelnen Tagen gekocht werden soll. Daraus folgt, welche Lebensmittel noch zuhause vorhanden sind und welche erst eingekauft werden müssen.
Die Vorteile: Du kannst Deine Mahlzeiten um Ihre Termine herumplanen, Du brauchst weniger Platz im Schrank und Du verbrauchst erst die Lebensmittel, die bereits eingekauft sind.

4. Geldersparnis
Ein Einkaufszettel schützt vor Spontankäufen! Du kaufst nur das, was auch wirklich gebraucht wird. Nicht eben noch drei Packungen Nudeln (Du weißt ja genau, dass Du noch fünf zuhause hast.)! Keine Lebensmittel, die Du ausprobieren möchtest, weil Du da letztens ein Rezept gefunden hast (Das könnte man ja mal …)! Keine zwei neuen ultimativen Teesorten zusätzlich zu den zehn Packungen zuhause – Du kommst nämlich gar nicht am Teeregal vorbei. Auch wenn es sich bei den einzelnen Artikeln nur um Centbeträge handelt, summiert sich auch dieses nicht ausgegebene Geld durchaus zu einem ordentlichen Betrag.

5. Wider die Lebensmittelverschwendung
So viele Lebensmittel landen im Müll! Weil sie über das Mindesthaltbarkeitsdatum sind, weil sie sowieso nicht gegessen werden, weil sie vergammelt sind, weil sie einfach vergessen werden! Genau das passiert, wenn Du den Überblick über Deine Vorräte verlierst. Mit einem Einkaufszettel wirst Du erheblich weniger Lebensmittel wegwerfen. Das ist nachhaltig und wertschätzend. Schließlich wirfst Du doch auch äußerst ungerne Bargeld in den Mülleimer, oder?

Sicher gibt es noch mehr gute Gründe für einen Einkaufszettel. Das wichtigste aber ist: Das Aufschreiben muss zur Routine werden, nach der guten alten Küchenregel: “Wer etwas leer macht, füllt es wieder auf – oder schreibt es auf den Zettel.”


Küchenordnung 🙂

Ach ja, ab und zu passiert es mir auch, dass ich zwar fein säuberlich alles aufschreibe, aber dann den Zettel zuhause liegenlasse! Erst ärgere ich mich, dann versuche ich mich auf den Lerneffekt zu verlassen: Was wir einmal aufgeschrieben haben, behalten wir oft sehr gut im Gedächtnis! Also wirst Du trotzdem nach Deiner Liste einkaufen gehen, weil Du Dich gut erinnerst, was Du alles notiert hattest. 🙂

Also, ich finde, das sind schon fünf gute Gründe, das mit dem Einkaufszettel-Schreiben zur Routine werden zu lassen. Wie handhabst Du das? Team Einkaufszettel – yay oder eher nay?


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In diesem Sinne – bleib selbst-bewusst!

Deine Wegweiserin im Ernährungsdschungel

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